50 shades of getting shit done.

Ges­tern star­te­te ich in den Tag unter dem Mot­to »get­ting shit done«. Das heißt, dass ich mir in ers­ter Linie über­legt habe, wel­ches The­ma ich in mei­nem For­schungs­be­richt behan­deln möch­te mir Daten­sät­ze bei ALLBUS inspi­ziert habe.

Neben­bei habe ich mir SPSS neu instal­liert (eine Sta­tis­tik- und Ana­ly­se-Soft­ware), weil es mir ein­fach par­tout mei­nen gela­de­nen Daten­satz nicht öff­nen woll­te. Nach der Instal­la­ti­on fiel mir dann auf, dass ich ledig­lich nicht via VPN mit der Uni ver­bun­den war. Na ja. So kann man sei­ne Zeit auch verschwenden.

Ich habe gedank­lich irgend­wie mit­ten im For­schungs­be­richt ange­fan­gen – jetzt muss ich mich heu­te mal etwas ord­nen, mir ein The­ma aus­su­chen, Hypo­the­sen auf­stel­len und erst dann den ent­spre­chen­den Daten­satz laden, mit dem ich mei­ne Aus­sa­gen fal­si­fi­zie­ren oder veri­fi­zie­ren kann. Und dann kann ich auch alles in Ruhe ver­schrift­li­chen. (Gut, dass ich momen­tan so ganz und gar nicht zer­streut bin.)

Außer­dem wur­de ges­tern end­lich der Stun­den­plan online gestellt und ich bin froh, dass ich das Grund­stu­di­um end­lich hin­ter mir las­sen kann und mich den Din­gen wid­men, die mich wirk­lich inter­es­sie­ren. (Das ist eine Lüge. Ins­ge­samt wei­ne ich, weil das Stu­di­um viel zu schnell vor­bei geht.) Wir dür­fen aus sechs Mög­lich­kei­ten drei Ver­tie­fun­gen wäh­len: Markt- und Media­for­schung, Public Rela­ti­ons (PR), Online­kom­mu­ni­ka­ti­on, Medi­en­psy­cho­lo­gie, Sozio­lo­gie und Sozi­al­psy­cho­lo­gie der Kom­mu­ni­ka­ti­on und Poli­ti­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on. Ich habe mich für die ers­ten drei Ver­tie­fun­gen ent­schie­den und bin damit glück­lich, auch, weil die Pro­fes­so­ren für mich passen.
Ansons­ten kön­nen wir Wirt­schafts- oder Poli­tik­wis­sen­schaf­ten ver­tie­fen – da ich aber ers­te­res sinn­vol­ler und auch inter­es­san­ter fin­de und es außer­dem make­ting­ba­siert ist, habe ich mich dafür ent­schie­den. Aller­dings kann ich die Ver­an­stal­tun­gen hie­für erst in den nächs­ten bei­den Semes­tern besu­chen, was heißt, dass das vier­te Semes­ter etwas ent­spann­ter wird.

Abends dann noch mein ers­tes Leit­fa­den­in­ter­view tran­skri­biert und das ers­te Mal mit mei­nem Arbeits­pen­sum zufrie­den gewe­sen. Es geht aufwärts.

Essen im Mai & Sushi.
Thai-Cur­ry fore­ver. And ever.

Abends mit Lea im Mai & Sushi geges­sen und danach ins Kino gegan­gen. An der Kino­kas­se habe ich mich etwas geschämt, als ich sag­te: »Zwei Kar­ten für 50 Shades Dar­ker.« Wir sahen uns den Film in der Ori­gi­nal­ver­si­on an und er war zudem so mies, wie befürch­tet, aber wir hat­ten ja bei­de Lust auf was Tra­shi­ges – also, Ziel erfüllt. (Mein per­sön­li­ches High­light war, als sie für ihn einen Schlüs­sel­an­hän­ger in Comic Sans gra­vie­ren ließ – da hat das Desi­gner-Herz kurz geweint.)
Zudem habe ich end­lich mal mei­nen Kino-Gut­schein ein­ge­löst, den ich mal bekom­men hat­te, als ich an einer Kino­stu­die teil­ge­nom­men habe: Die Stu­die hat sich mit pro­duct pla­ce­ment beschäf­tigt und ich muss­te mir Juras­sic World rein­zie­hen. Seit­dem ach­te ich jedes Mal dar­auf, wel­che Pro­duk­te in Kino­fil­men gezeigt wer­den und bin ver­mut­lich für immer geprägt.

50 shades darker.
Auf die­sem Bild ist sehr viel Fremd­scham versteckt.

Ansons­ten bin ich ganz glück­lich über das tol­le Wet­ter gera­de. Ich mag es, wenn es kalt war und die Tage wär­mer wer­den, die Son­ne scheint und der Früh­ling zurück­kehrt. Das macht mich schon immer ganz glück­lich und dem­entspre­chend bin ich ges­tern auch glück­lich durch Stutt­gart gelaufen.

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