Food-Hack: Selbstgemachte Instant-Gemüsebrühe (+ Video).

Paste in ein Einmachglas geben.

Ich mag gerne Suppen, aber ich mag es nicht, dafür jedes Mal Gemüsebrühe aufzusetzen und für fertige Gemüsebrühe bin ich zu öko. Vor längerer Zeit stieß ich bei Chefkoch auf ein Rezept, um Gemüsebrühe selber zu machen, allerdings fehlte mir bis dahin noch das Werkzeug: ein guter Mixer oder ein Pürierstab. Den Püriertstab habe ich seit kurzem, deshalb dachte ich mir, ich probiere mich daran.

An das Rezept kann ich mich im Detail nicht mehr erinnern, aber ich wollte es sowieso auf meine eigene Art und Weise machen, ohne zu wissen, ob das überhaupt klappt. Inzwischen habe ich es ausprobiert und kann sagen: es funktioniert.

Dazu braucht ihr ganz einfache Zutaten: ein Bund Suppengrün (besteht meistens aus einer Zwiebel, Knollensellerie, Lauch, Möhren und ein bisschen Petersilie), Knoblauch und zusätzlich in paar Kräuter. Das wird alles klein gehäckselt, mit Salz gewürzt, dann lässt man es ein bisschen ziehen und fertig ist die Instant-Gemüsebrühe. Und man weiß, was drin ist.

In dem Chefkoch-Rezept stand, dass das alles ein Jahr im Kühlschrank hält. Da es aber nicht das Original-Rezept ist, sondern eine eigene Kreation, kann ich das nicht genau sagen - mehrere Wochen oder gar Monate müsste es durch das Salz aber schon halten. Ein Einmach-Glas reicht vermutlich für ca. für 6-10 Portionen, je nachdem, wie stark man die Suppe so mag.

Das Ganze dauert keine 15 Minuten und das alles lässt sich mit diversen Zutaten erweitern oder ändern. Am Ende es Beitrags findet ihr auch eine Videoanleitung.

Zutaten für Instant-Gemüsebrühe

für zwei Einmachgläser (0,25 Liter)
Dauer: ca. 15 Minuten
Benötigt: Mixer/Pürierstab

[grey_box] Suppengrün, das war bei mir:
2 Möhren
1 Scheibe Knollensellerie
1/2 Stange Lauch
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen

Kräuter (z. B. Basilikum und Petersilie)
5 TL Salz
[/grey_box]

Zubereitung

Suppengrün: das Gemüse.
Erster Schritt: das Suppengrün waschen und schälen.
Das Suppengemüse klein schneiden.
Zweiter Schritt: das Suppengemüse klein schneiden.
Das gehäckselte Gemüse salzen.
Dritter Schritt: dem gehäckselten Gemüse fünf Teelöffel Salz hinzugeben.
Et voilà.
Vierter Schritt: Paste in ein Einmachgläser geben.

Videoanleitung

13 Comments

  1. jeannie

    Hört sich inter­es­sant an. Für wie­viel Sup­pe reicht das?

    • Jenny

      Das ist eine gute Fra­ge! Für zwei Por­tio­nen Sup­pe habe ich ca. 3–4 Tee­löf­fel gebraucht. Aber es kommt ver­mut­lich auch dar­auf an, wie stark alles gewürzt ist und wie die genaue Zusam­men­set­zung ist.

  2. Das könn­te man auch in klei­nen Por­tio­nen ein­frie­ren, oder?
    Wie lan­ge hält eine sol­che Pas­te im Kühlschrank?
    Fra­gen über Fra­gen, aber den­noch vie­len Dank für die­sen Tipp!
    LG
    Sabienes

    • Jenny

      Gute Fra­ge, ich hab das mal im Bei­trag ergänzt. :) Ein­frie­ren müss­te mit etwas Öl ver­mut­lich auch gut klap­pen. Das wer­de ich mal testen.

  3. Die Idee fin­de ich echt klas­se! Denn fer­ti­ges Pul­ver ist mir doch eher unge­heu­er – wer weiß was drin steckt.
    Wenn ich mal eine eige­ne Küche habe, wer­de ich auf dei­ne Anlei­tung sicher zurück kom­men, solan­ge muss sie an der Pin­te­rest-Pinn­wand war­ten ;)
    Lie­be Grüße

  4. Hört sich rich­tig gut an! Ist auf jeden Fall bes­ser als das olle Pul­ver­zeug mit Glut­amat (wie­so kön­nen die das Glut­amat nicht ein­fach weg­las­sen?) und die Fotos sind rich­tig toll gewor­den und das Video erst!

  5. Ich woll­te schon immer mal aus­pro­bie­ren, ob man Gemü­se­brü­he auch selbst machen kann. Dan­ke für das Rezept! Und schö­ne Idee, dazu ein klei­nes Video zu machen. Find ich toll! <3

  6. Dan­ke für das Rezept – wird dem­nächst aus­pro­biert. Ich wer­de die Gemü­se­brü­he dann in einer Eis­wür­fel­form in klei­nen Por­tio­nen ein­frie­ren, um die Halt­bar­keit zu verlängern.

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