2015.

Zuge­nom­men oder abge­nom­men? Wohl gefühlt oder krank gewe­sen?
Nach­dem ich im Mai wie­der begon­nen habe, mich wie­der teil­weise vege­ta­risch zu ernäh­ren und in 2015 zudem sehr wenig Sport gemacht habe: zuge­nom­men. Das habe ich spä­tes­tens gemerkt, als ich nicht mehr in mein Braut­kleid gepasst habe, ehe­hehe.

Haare län­ger oder kür­zer?
Mal län­ger, mal kür­zer (wenn man das mit einer Kurz­haar­fri­sur so sagen kann).

Kurz­sich­ti­ger oder weit­sich­ti­ger?
No idea! Nächs­tes Jahr wird’s mal wie­der Zeit für eine neue Brille, die mich intel­lek­tu­ell aus­se­hen lässt.

Mehr aus­ge­ge­ben oder weni­ger?
Mehr. Stich­wort: Hoch­zeit.

Mehr bewegt oder weni­ger?
Weni­ger.

Der hirn­ris­sigste Plan?
Kei­ner, der zu hirn­ris­sig wäre, um ihn nicht umzu­set­zen oder umge­setzt zu haben. Yes!

Die gefähr­lichste Unter­neh­mung?
Auto fah­ren. Man ver­lernt es so schnell. #yolo

Die teu­erste Anschaf­fung?
Puh. Mein Hoch­zeits­kleid? Die Hoch­zeits­feier? Die Flit­ter­wo­chen?

Das leckerste Essen?
Mein Curry. Wirk­lich, es gibt kein Gericht, das ich bes­ser kochen kann, als Curry. Mein Curry ist phä­no­me­nal.

Leckeres Kürbis-Curry.

Buch des Jah­res?
Ich lese keine Bücher. (Indeed!)

Film des Jah­res?
Star Wars VII. (Ehr­lich gesagt ist das das letzte, an das ich mich tat­säch­lich so erin­nern kann.)

Serie des Jah­res?
Spon­tan: The Good Wife. Immer noch.

Die beste CD?
Pein­li­cher­weise die Sound­tracks zu Pitch Per­fect und Pitch Per­fect 2.

Das beste Lied?
BØRNS — 10,000 Eme­rald Pools

Das schönste Kon­zert?
Ich war auf kei­nem.

Die meiste Zeit ver­bracht mit …?
Hoch­zeits­kram. Iden­ti­täts­kri­sen.

Die schönste Zeit ver­bracht mit …?
Essen. Kochen. Trin­ken.

Ich trinke Bier.

Vor­herr­schen­des Gefühl 2015?
Alles wird sich ändern.

2015 zum ers­ten Mal getan?
Auf einer Lesung gele­sen. Gehei­ra­tet. Ein Stu­dium begon­nen. Für eine Zei­tung inter­viewt wer­den.

2015 nach lan­ger Zeit wie­der getan?
Begon­nen, eine neue Spra­che zu ler­nen. Auf Klau­su­ren gelernt. Inter­net-Men­schen getrof­fen (viele!). Mir ein Pier­cing ste­chen las­sen.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte ver­zich­ten kön­nen?
»Dis­kus­sio­nen« über mei­nen behal­te­nen Nach­na­men nach der Hoch­zeit. Ins­ge­samt habe ich sehr oft fest­ge­stellt, dass meine Hand­lun­gen und mein Ver­hal­ten wohl nicht immer der Norm der Gesell­schaft ent­spre­chen und das einige Men­schen sehr zu stö­ren scheint.

Ansons­ten ver­suchte ich mich zu sehr daran, immer so zu sein, dass alle zufrie­den sind. Hab meine Mei­nun­gen hin­ter den Berg gehal­ten, so geschrie­ben, dass sich kei­ner daran gestört hat und statt­des­sen alles in mich hin­ein­ge­fres­sen. Man kann nicht everybody’s dar­ling sein, das weiß ich schon län­ger. Da ich aber sehr har­mo­nie­be­dürf­tig bin, ist das manch­mal schwie­rig, einen Mit­tel­weg zu fin­den. Das soll sich in Zukunft aber auch in einem gesun­den Maß ändern.

Intro­ver­sion. Ich deale immer bes­ser mit ihr und lerne lang­sam aber sicher, die Vor­teile zu erken­nen und auch ein­zu­se­hen, wann es gesün­der wäre, bestimmte Dinge nicht zu tun. Oder wann man mal etwas ris­kie­ren sollte. Letz­te­res tat ich bei der #Mimi­mimi-Lesung, wenn auch mäßig erfolg­reich – manch­mal muss man die Angst aber wohl ein­fach über­win­den.

Die wich­tigste Sache, von der ich jeman­den über­zeu­gen wollte?
Ich hatte die­ses Jahr keine Zeit für Mis­sio­nie­rungs­ar­beit.

Das schönste Geschenk, das ich jeman­dem gemacht habe?
Ich habe mich in die­sem Jahr selbst am meis­ten beschenkt: mit guten, längst über­fäl­li­gen und rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ich habe die­ses Jahr gehei­ra­tet und mei­nen 30. Geburts­tag gefei­ert und habe so viele lie­be­volle Geschenke bekom­men, dass ich wirk­lich für einen kur­zen Augen­blick sehr emo­tio­nal gewor­den bin. (Iiiihhh.)

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
»Du bist kein Mensch, der aus Bequem­lich­keit den ein­fachs­ten Weg geht.« Das hat mich sehr stolz gemacht.

Der schönste Satz, den ich zu jeman­dem gesagt habe?
Ich hab es nicht so mit schö­nen Wor­ten, die ich aus­spre­che. Aber gesagt hätte ich vie­les, vor allem: Danke, dass es Euch gibt. Und zwar an alle meine Herz­men­schen.

Hochzeit – them girls.
Foto: www.daryamova.de

Und was war sonst noch?
Ich wurde 30.

2015 war mit einem Wort …?
Ein Jahr vie­ler Ver­än­de­run­gen, die wun­der­voll waren.

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