KW46: Ein Internet-Treffen und viel Kochkram.

Stu­di­um. Letz­te Woche war ich sel­ten an der Uni, wie so ein Kli­schee-Stu­dent. Mon­tags hat­te ich kei­ne Lust, Diens­tag war ich nur in der Vor­le­sung mit­tags, Mitt­wochs las­se ich gene­rell ger­ne aus­fal­len und Don­ners­tag schlief ich lie­ber aus – ich war also genau ein Mal dort.
Das fuchs­te mich im Nach­hin­ein, weil ich ein Mensch bin, der ein biss­chen Struk­tur braucht, um so sinn­voll wie mög­lich durch den Tag zu kom­men. Des­halb möch­te ich mich dies­be­züg­lich auch wie­der mehr auf­raf­fen. Es ist ein Teu­fels­kreis, schlimm.

Flei­ßig war ich natür­lich trotz­dem, ich hab fast alle Vor­le­sun­gen zu Ein­füh­rung in wis­sen­schaft­li­ches Arbei­ten durch­ge­ackert: Zu jedem The­ma lese ich das ent­spre­chen­de Kapi­tel der Lek­tü­re durch, was meis­tens ein bis ein­ein­halb Stun­den dau­ert, vor allem, wenn es The­men sind, in denen man wie­der ganz viel Neu­es lernt (vor allem sehr vie­le Fremd­wör­ter, my ass).
Im letz­ten Kapi­tel habe ich alle mög­li­chen Stich­pro­ben­ver­fah­ren durch­ge­nom­men und jetzt weiß ich rela­tiv viel über zufäl­li­ge Aus­wahl­ver­fah­ren und bewuss­te Aus­wahl­ver­fah­ren und deren wei­te­re Unter­tei­lung in noch mehr Ver­fah­ren. Danach beant­wor­te ich meis­tens noch die Klau­sur­fra­gen und dann sind auch, mit dem Lesen, gut vier Stun­den rum. Aber bei die­sem Fach erscheint mir das rela­tiv wich­tig, da es eine ganz neue Mate­rie ist und ich län­ger brau­che, um die Zusam­men­hän­ge zu ver­ste­hen. Und wenn ich sie ver­stan­den habe, ist es noch mal eine ganz ande­re Her­aus­for­de­rung, das auch wis­sen­schaft­lich aus­zu­drü­cken, also so tief aus dem Innern und so.

Tat­säch­lich schrei­ben wir die ers­te Klau­sur schon am 21. Dezem­ber, also in etwas mehr als einem Monat, im Fach Ein­füh­rung in die Medi­en­wir­kungs­for­schung. Das ist zwar nicht schwie­rig, aber schon rich­tig viel Stoff, das wer­de ich mir womög­lich als nächs­tes rein­zie­hen. Etwas Angst habe ich dann noch vor Ein­füh­rung in die poli­ti­schen Sys­te­me der BRD, weil ein­fach viel zu viel. Aber mal sehen, wie es lau­fen wird. Die Fach­lek­tü­re hier­zu habe ich mir schon besorgt, scha­den kann es ja nicht.

Socia­li­zing. Am Frei­tag habe ich mich dann mit der wun­der­ba­ren Elec­tro­fai­ry getrof­fen – wir lesen uns ja schon fuck­ing zehn Jah­re, also wur­de es mal Zeit. Mit­ge­bracht hat sie ihre Cou­si­ne und deren Freund, der lus­ti­ger­wei­se auch Dok­to­rand für Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft bei uns an der Uni ist (die Welt ist so ver­dammt klein). Ansons­ten habe ich noch ein paar Freun­de ins Mata Hari ein­ge­la­den und mich an vie­len Despe­ra­dos ergötzt.

Arbeit. Gear­bei­tet habe ich die­se Woche auch noch: Ich habe Tex­te für eine Schön­heits­sa­lon­sei­te geschrie­ben und weiß jetzt alles übers Micro­b­la­ding und möch­te das auch (es geht hier­bei natür­lich um Augen­brau­en, was sonst soll­te mich hin­sicht­lich Schön­heit inter­es­sie­ren). Zudem hab ich noch ein biss­chen Auto­be­kle­bung ent­wor­fen und recher­chiert, wie man Gut­schei­ne via PayPal bestel­len und in eine Web­sei­te inte­grie­ren kann, so much schlau­er than before. 

Gese­hen. Die sieb­te Staf­fel Cali­for­ni­ca­ti­on. Bye, Hank. Es war schön mit Dir. Ansons­ten habe ich mich wei­ter an der vier­ten Staf­fel The Wal­king Dead ver­sucht, aber irgend­wie packt es mich ein­fach nicht mehr so rich­tig. Dafür hab ich dann die ers­te Staf­fel Rec­tify geschaut, was auch ganz okay war, und jetzt mit Rita angefangen.
Außer­dem war ich in Spect­re und ich fand ihn wahn­sin­nig unter­halt­sam; wir haben ihn im Del­phi in Ori­gi­nal­spra­che mit Unter­ti­teln ange­schaut, aber da war stän­dig ein Kopf im Weg, also konn­te ich die­se eh nicht lesen. Für James Bond habe ich tat­säch­lich bis jetzt drei Dates. Aber macht nix, Dani­el-Craig-Over­do­se ist völ­lig ok.

Lau­fen. Ja, ich war lau­fen, gan­ze 5 Kilo­me­ter und ich war arschlang­sam. War aber mal wie­der ganz cool, so rich­tig regel­mä­ßig kann ich mich dazu aber gera­de auch nicht aufraffen.

Food. Gekocht hab ich dafür wie­der rich­tig viel. Zum Bei­spiel Pan­cakes. Pas­ta in Käse-Sah­ne-Soße. Und geba­cke­ne Kür­bis­spal­ten. Alles war sehr lecker.

Resü­mee. Kei­ne fau­le Woche, aber ziem­lich unstrukturiert.

2 Comments

  1. Ein Glück hab ich bei mei­ner Schu­le Anwe­send­heits­pflicht :D Aber mei­ne Struk­tur dadrum ver­su­che ich gera­de gene­rie­ren und die­se soll auch nütz­lich sein.

    Also glück­li­cher Wei­se habe ich mein Mit­tags­tief meis­tens in den letz­ten zwei Stun­den und kann dann von 16:00 bis 18:00 Uhr ordent­lich noch was ackern. Aber ich muss halt gucke, wie ich vor allem nach­hal­tig ler­ne. Bei den Voka­beln klappt das – Dank Kar­tei­käst­chen – ganz gut. 

    Für mei­ne wirt­schaft­li­chen Fächern will ich sowas auch noch bas­teln. Dann muss ich nur die Wie­der­ho­lung der Kar­teikärt­chen irgend­wie ein­pla­nen. Du weißt schon: Die Kur­ve des Ver­ges­sens und­so :D

  2. :D :D :D (zu mehr bin ich grad nicht fähig, non­stop arbei­ten und Über­stun­den, Fotos fol­gen in 3 Jah­ren ca.)

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