Meine Woche #2: Prüfungen. Finanzamt. Hausfriedensbruch.

Meine Woche #2

Uni. Ich habe bis März jetzt noch vier wei­te­re Prü­fun­gen: zwei, die eher ein­fach sind, und zwei, die eher lern­in­ten­siv sind. Ich war ja so schlau und habe ver­ges­sen, mich über Neu­jahr für mei­ne Prü­fun­gen anzu­mel­den, des­halb fiel die eine schon auto­ma­tisch in den zwei­ten Prü­fungs­zeit­raum, sprich in die vor­le­sungs­freie Zeit. Eine wei­te­re schrei­be ich mit Absicht erst im zwei­ten Prü­fungs­zeit­raum. Somit habe ich in den nächs­ten zwei Wochen zwei Klau­su­ren, und dann Ende März zwei Klau­su­ren. Find ich jetzt auch ganz gut so, weil ich für jede genü­gend Vor­be­rei­tungs­zeit habe.

Finanz­amt. Da der Mann sei­ne Steu­er­erklä­rung für 2015 gemacht hat, muss ich den Mist auch geich mit ein­rei­chen, weil es Sinn macht, als ver­hei­ra­te­tes Pär­chen alles zusam­men abzu­ge­ben. Dabei habe ich gemerkt, dass mir das Finanz­amt letz­tes Jahr im Janu­ar knapp 600 Euro abge­bucht hat, aller­dings fälsch­li­cher­wei­se, denn ich zah­le weder Umsatz­steu­er-Vor­aus­zah­lun­gen noch habe ich die Steu­er­num­mer, die auf dem Ver­wen­dungs­zweck ange­ge­ben war. Tja, nun gin­gen mir die 600 Öcken total raus, was mich wun­dert, weil das hät­te ich doch irgend­wie mer­ken müs­sen – aber manch­mal hat man ja auch sei­ne dunk­len Momen­te (und anschei­nend zu viel Geld). Zudem habe ich im August letz­ten Jah­res mei­ne Steu­er­erklä­rung abge­ge­ben, aber noch nichts vom Finanz­amt gehört. Mor­gen star­tet des­we­gen noch mal ein Anruf-Marathon. 

Steuererklärung.
Steu­er­erklä­rung. So much fun.

Möbel und so. Wir waren letz­te Woche bei Ikea. Und sind dann direkt wie­der raus – und dann zu Möbel Rie­ger gefah­ren. Dort haben wir uns ein Bett gekauft, einen Schrank fürs Wohn­zim­mer, den wir dann online bei einem ande­ren Anbie­ter 400 Euro güns­ti­ger gefun­den haben. Das war schön.
Die Couch, die wir woll­ten, haben wir online bei Ikea bestellt, die kommt heu­te Mit­tag – die Decken­lam­pe müs­sen wir nur noch instal­lie­ren, die steht noch im Gang rum. Es ist irgend­wie schön zu sehen, wie sich was tut, weil bis­her war’s eher ein »man kann drin woh­nen, geil isses aber nicht«.

Tech­nik. Ich habe letz­te Woche ein Video gedreht und muss­te fest­stel­len, dass bei mei­ner Canon der Auto­fo­kus rela­tiv lau­te Surr­ge­räu­sche pro­du­ziert, wenn er sich ein­stellt. Des­halb muss­te ich sie schwe­ren Her­zens auch direkt zur Repa­ra­tur geben. (Da filmt man ein­mal sein Gesicht und dann das.)

Anieh­kram. Ich habe ein Out­fit-Shoo­ting gehabt. Es war sehr schön, denn wir begin­gen aus Ver­se­hen Haus­frie­dens­bruch. Das nächs­te Mal machen wir es stil­vol­ler und wir bre­chen irgend­wo ein, damit sich das Auf­neh­men der Per­so­na­li­en auch lohnt. (Die gan­ze Geschich­te gibt es dann nächs­te Woche.) Dan­ke an Lars! Also, für die Fotos.

Blog. Vie­len, vie­len Dank für das umfang­rei­che Feed­back zum Arti­kel, der das The­ma Ehe­na­men ansprach. Ich hät­te nicht mit so viel Feed­back gerech­net, aber noch weni­ger mit so viel posi­ti­vem. Dan­ke, dan­ke, danke.

Food. Ich hab die Woche Schupf­nu­deln gemacht und das Rezept kommt die­se Woche online. Es war echt schwie­rig, die Schupf­nu­deln so zu foto­gra­fie­ren, dass das Apfel­kom­pott dazu nicht aus­sah wie Baby­kot­ze, aber man wächst ja an sei­nen Auf­ga­ben. (Schon wie­der Kotz-Con­tent im Zusam­men­hang mit einem mei­ner Rezep­te – ich hät­te da schon einen tol­len Namen für ein Koch­buch: »Rezep­te und Erbrochenes«.)
Bei mea­ly fin­det ihr dann noch mei­ne Karot­ten-Ing­wer-Sup­pe in einem Blog­ein­trag zusam­men mit vie­len ande­ren Suppen-Rezepte.

Karotten-Ingwer-Suppe
Damals, als ich mei­ne Gerich­te noch mit dem iPho­ne fotografierte.

Sport. Ich bin seit Janu­ar jetzt jeden zwei­ten Tag lau­fen gewe­sen (bis es vor zwei Tagen anfing zu schnei­en, da hat­te ich kei­nen Bock). Immer schön klei­ne Run­den, ganz gemäch­lich, und ein­mal habe ich mich dabei sogar ver­lau­fen. Aber zurück­ge­fun­den. Und dadurch mehr Kilo­me­ter gemacht, als geplant. Ich bin ja eher ein Nacht­läu­fer, aber ich will heu­te Mit­tag wie­der lau­fen, weil’s da noch nicht ganz so kalt ist – und wenn ich mei­nen inne­ren Schwei­ne­hund nicht über­win­de, wird das die nächs­te Zeit auch nichts mehr. Ziel ist übri­gens, den Halb­ma­ra­thon in Stutt­gart im Juni zu lau­fen. Again.

Gese­hen. Hmmmm. Schon was. Aber nichts, das mich umhaut, und an das ich mich erin­nern könn­te. Hier ist gera­de gro­ße Seri­en-Flau­te. Hat jemand Ide­en? Die gan­zen Klas­si­ker, die momen­tan so in aller Mun­de sind, haben wir schon durch oder sind langweilig.

Resü­mee. Nach der lan­gen Uni-Absti­nenz pen­delt sich so lang­sam mal wie­der ein Rhyth­mus ein. Es war für mich immer schwer, nach dem Urlaub in die Arbeit rein­zu­kom­men, bei der Uni ist das fast noch schlim­mer. Aber es wird.

8 Comments

  1. Bei uns waren die Prü­fun­gen aus­schließ­lich in der »vor­le­sungs­frei­en Zeit« (ali­as Semes­ter­fe­ri­en), War­um auch immer das über­all anders sein muss.

    Seri­en: IT-Crowd? Bor­gen? Mas­ters of Sex? Falls du davon was noch nicht kennst.

  2. jeannie

    Wegen der Beein­träch­ti­gung mei­nes lin­ken Armes hab ich mir eini­ge Fil­me rein­ge­zo­gen. Der bes­te war Insi­de Man, gefolgt von der frem­de Sohn und Sel­ma, die fand ich wirk­lich gut. Ansons­ten waren es Fil­me aus den 50ern, die nicht so anstren­gend sind und mich an mei­ne Kind­heit erinnerten.
    Ich hab letz­tens Beleuch­tung im Schlaf­zim­mer und Flur instal­liert, weil ich es satt hat­te, mich immer im Dun­keln an die Steh­lam­pen ran­zu­tas­ten. Dabei habe ich, weil ich 2mal eine geschos­sen bekam, fest­ge­stellt, dass die Beschrif­tung im Siche­rungs­kas­ten nicht stimmt.

  3. sarah h.

    mein abso­lu­ter Geheim­tipp: THE KNICK .
    ich lie­be und ver­schlin­ge die Serie . obwohl ich eigent­lich über­haupt nicht auf Krankenhaus-/
    dok­tor­se­ri­en ste­he . aber the knick ist genial .!

    hab eh schon öfter dran gedacht dir die mal vor­zu­schla­gen ;)

    lie­be grüße
    sarah

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