Uni: Semester 3 – Woche 1.

Uni-Bibliothek

Nach­dem ich drei Wochen lang krank war, habe ich mich regel­recht auf die Uni gefreut. Die Freu­de dar­über wur­de jäh getrübt, als ich erfah­ren habe, dass ich mich die­ses Semes­ter durch zwei Grup­pen­ar­bei­ten quä­len muss. Wenn man es genau nimmt sogar drei, aber ich will da gar nicht so genau drü­ber nach­den­ken, ich hab näm­lich schon wie­der etwas Kot­ze im Mund.  Diens­tag. Diens­tags habe ich mein Metheo­den­pro­jekt II. Das ers­te war letz­tes Semes­ter und wir muss­ten in der Grup­pe eine Stu­die durch­füh­ren. Die­ses Jahr ler­nen wir, wie man Daten aus­wer­tet, tran­skri­biert, Ergeb­nis­se inter­pre­tiert. Das klingt jetzt nicht so sexy, ist es…

Momo.

Momo, der Mops.

Das ist Momo. Laut Pass heißt er Emil von Gra­fen­stein, sein Ruf­na­me war zuvor Moritz – bei­des fan­den wir uner­träg­lich, übrig blieb ein­fach nur »Momo«. Und da sei­ne Manie­ren sowie­so unter aller Sau waren und immer noch sind, er dazu halb blind und taub ist, haben wir es dabei belas­sen – auf sei­nen Namen hat er eh nicht gehört. Und auch sonst auf kei­ne Befeh­le. (End­lich weiß ich auch, war­um es heißt: »Einem alten Hund kannst du kei­ne neu­en Tricks bei­brin­gen.« Aha­h­a­ha.) Momo ist schon stol­ze elf Jah­re alt. Sein Herr­chen ist gestor­ben, das Frau­chen war lei­der bewe­gungs­tech­nisch ein­ge­schränkt (sie…

Das Leben mit Zöliakie: Ab jetzt glutenfrei essen

Glutenfrei essen – das Interview.

Die­se Repor­ta­ge über das Leben mit Zölia­kie und die Pro­ble­me, die ent­ste­hen, wenn man glu­ten­frei essen muss, ent­stand im Rah­men mei­nes Jour­­na­­lis­­tik-Semi­­n­ars im Som­mer­se­mes­ter 2016 und beruht auf dem Inter­view mit mei­ner Freun­din Dia­na. — Eine Rei­se durch den All­tag einer Betrof­fe­nen Frisch geba­cke­ne Bröt­chen vom Bäcker zum Früh­stück, Pas­ta zum Mit­tag­essen, sich im Som­mer abends spon­tan mit Freun­den im Bier­gar­ten ver­ab­re­den – das alles gehört für die meis­ten Men­schen zum Leben dazu. Nicht ganz so ein­fach ist es für Dia­na Mül­ler: Die 30-jäh­­ri­ge lei­det seit fünf Jah­ren an Zölia­kie und muss seit­dem alle glu­ten­hal­ti­gen Pro­duk­te aus ihrem All­tag streichen. …

Der Stundenplan fürs dritte Semester.

Wie man sieht, ist mein Stun­den­plan fürs drit­te Semes­ter recht human – also, so fern man drei Vor­le­sun­gen an einem Tag als human bezeich­nen kann (aha­h­a­ha). Anfangs haben die lus­ti­gen Men­schen mir mei­nen kom­plet­ten Don­ners­tag zuge­knallt, aller­dings habe ich jetzt in eine ande­re Metho­den­kom­pe­tenz-Grup­pe* (ihr erin­nert Euch: das ist das mit der tol­len Grup­pen­ar­beit gewe­sen) gewech­selt, die diens­tags vor der Wer­bungs­vor­le­sung statt­fin­det. Diens­tag 14:00 bis 17:00 Uhr Metho­den­kom­pe­tenz – Ver­tie­fung Teil 2 17:00 bis 19:00 Uhr Grund­la­gen der Wer­bung Don­ners­tag 8:00 bis 11:00 Uhr Betriebs­wirt­schaft­li­che Ana­ly­se und Ent­schei­dung 14:00 bis 16:00 Uhr Jour­na­lis­ti­sche Ver­tie­fung: »Zukunft des Jour­na­lis­mus« 16:00 bis 20:00…

Warum ich nicht mehr so viel blogge.

Im Jah­re 2004 eröff­ne­te ich mei­nen ers­ten Blog. Er hat­te einen wirk­li­chen Scheiß­na­men, aber ich war jung – 18, um genau zu sein – und bin bis dato etwas mehr als drei Jah­re in »die­ses Inter­net« hin­ein­ge­wach­sen. Das war zu der Zeit, als mei­ne Freun­de noch nicht wuss­ten, was man online alles machen kann, folg­lich schrieb ich auch ein­fach alles in den Blog, was mir gera­de so in den Kopf kam. Dass das heu­te alles nicht mehr online ist, hat ers­tens den Grund, dass ich dafür eine XML-Datei, die die ers­ten schrei­be­ri­schen Ergüs­se mei­ner­seits ent­hält, ent-xml-en müss­te, und zwei­tens, dass…

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