Wie ich mal so richtig Lust auf ein Auto hatte, aber dann dachte: »Mhm, nee, besser nicht.«

Ich habe im Sep­tem­ber letz­ten Jah­res den Füh­rer­schein gemacht. War­um, weiß ich ehr­lich gesagt auch nicht so ganz genau, groß gebracht hat es mir noch nichts, außer, dass er eine Men­ge Koh­le gekos­tet hat. Die meis­ten sagen: »Irgend­wann, wenn Du aufs Land ziehst, dann brauchst Du den bestimmt.« oder »Ja, oder wenn Du Kin­der hast, die Du rum­fah­ren musst!« Ja, irgend­wann loh­nen sich bestimmt vie­le Din­ge, falls sie ein­tref­fen, lala­la. Die Fahr­ten, die ich mal so gefah­ren bin, kann ich jeden­falls an vier oder fünf Hän­den abzäh­len (falls ich die hät­te). Fakt ist, dass ich immer so Pha­sen habe, in denen…

Sommernachtslauf München 2014.

Letz­ten Frei­tag bin ich mor­gens mit der Bahn von Stutt­gart nach Mün­chen gefah­ren, um am sel­ben Abend am Som­mer­nachts­lauf teil­zu­neh­men. Nach mei­nem Halb­ma­ra­thon habe ich beschlos­sen, mög­lichst jeden Monat einen klei­nen Lauf, heißt um die zehn Kilo­me­ter, zu absol­vie­ren – sozu­sa­gen als klei­ne »Zwi­schen­mo­ti­va­ti­on« zu den gro­ßen Zie­len. Der Som­mer­nachts­lauf selbst fand im Olym­pia­park in Mün­chen statt und erstreck­te sich über eine Stre­cke von zehn Kilo­me­tern; aller­dings hat­te man auch die Mög­lich­keit, nach sechs Kilo­me­tern schon ins Ziel zu lau­fen. (So wie ich das gemacht habe. Aus Ver­se­hen.) Ich freue mich ehr­lich gesagt immer, wenn ich mal in einer anderen…

Mythos Veganismus.

Der Schritt vom Vege­ta­ri­er zum Vega­ner war nicht beson­ders schwer oder kom­pli­ziert und ist eigent­lich über­wie­gend mit posi­ti­vem Feed­back gepflas­tert wor­den. Ich habe ver­wun­dert fest­ge­stellt, dass ich bei denen, von denen ich am wenigs­ten Zuspruch erwar­tet hät­te, am ehes­ten auch mal auf Inter­es­se sto­ße. Ich füh­re öfters berei­chern­de Gesprä­che und kann die Din­ge des­we­gen immer aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven betrach­ten – trotz­dem muss ich dabei immer wie­der fest­stel­len, dass Leu­te oft­mals eine total kru­de Vor­stel­lung von vega­nem Essen oder dem Vega­nis­mus an sich haben. Und das ist eigent­lich der Grund, wie­so ich eini­ge die­ser The­sen her­aus­ge­pickt habe und die­ser Arti­kel überhaupt…

Ausgemistet.

Ges­tern Abend dach­te ich mir, ich könn­te mei­ne gan­zen Umzugs­kis­ten in unse­rem Schlaf­zim­mer (»Stel­len wir die hier mal ab, da stört es am wenigs­ten!«) end­lich mal aus­räu­men. Das woll­te ich genau genom­men schon so lan­ge machen, wie die Kis­ten im Schlaf­zim­mer her­um­ste­hen. Also qua­si fast ein Jahr, seit dem Ein­zug. In dem Tem­po, in dem ich mei­ne Plä­ne umset­ze, kann man froh sein, dass ich kei­ne Groß­pro­jek­te lei­te. Ich pack­te mei­ne Kis­ten also aus und glie­der­te mei­nen Inhalt in: Brauch ich nicht, kommt in den Müll. Brauch ich nicht, ist aber zu scha­de, um es weg­zu­wer­fen, mal schau­en, wer es noch braucht.…

Rezept: Vegane Bratlinge aus Süßkartoffeln.

Irgend­wann in mei­nem Leben fand ich her­aus, dass Süß­kar­tof­feln eines der geils­ten Lebens­mit­tel ever ist. Lei­der war das viel zu spät – aber hey, bes­ser spät als nie: wes­halb ich jetzt natür­lich alles hem­mungs­los koche, was man halt mit Süß­kar­tof­feln so kochen kann. Vega­ne Brat­lin­ge esse ich total ger­ne, da sie rela­tiv schnell zubrei­tet sind und man eben total gut vari­ie­ren kann: mal aus Zuc­chi­ni, mal aus Kar­tof­feln, mal aus Möh­ren – prin­zi­pi­ell kann man sie aus allem zusam­men­bas­teln, was man so da hat. Die Brat­lin­ge in die­sem Rezept bestehen aus Süß­kar­tof­feln, Zuc­chi­ni und Möh­ren. Kom­bi­niert habe ich sie mit…

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