Rezept: Gebackene Kürbisspalten mit Rosmarin.

Gebackene Kürbisspalten mit Mozzarella

Das Rezept habe ich vor ein paar Jah­ren mal irgend­wo zufäl­lig gefun­den, als ich auf der Suche nach einer Vor­spei­se war, als ich zusam­men mit Freun­den koch­te und ich eben für die Vor­spei­se zustän­dig war. Die­se kann man ent­we­der vegan essen oder auch vege­ta­risch – wir hat­ten damals auch Kür­bis ohne Käse, weil es Men­schen gibt, die kei­nen mögen. Hier hab ich die vege­ta­ri­sche Vari­an­te »gekocht«, weil ich noch Moz­za­rel­la hat­te und der auf­ge­braucht wer­den musste.

Prin­zi­pi­ell kann man es wohl mit allen Arten von Kür­bis machen, ich mag den Hok­kai­do aller­dings am liebs­ten, weil man ihn nicht schä­len und man somit weni­ger Auf­wand betrei­ben muss. 

Ich zeig Euch in den nächs­ten Tagen even­tu­ell meh­re­re Kür­bis-Rezep­te, weil man einen gan­zen Hok­kai­do-Kür­bis nicht sooo arg schnell ver­speist, wenn man allei­ne is(s)t. Manch­mal hat man aller­dings auch Glück und man direkt einen hal­bier­ten kaufen.

Zuta­ten für Kürbisspalten mit Rosmarin

Für 2 Portionen
Dau­er: 30 Minuten

[grey_box] 12 Hokkaido-Kürbis
Ros­ma­rin, am bes­ten frisch
Olivenöl
1 Mozarella
Salz, Pfeffer
Aga­ven­dick­saft und Bal­sa­mi­co­creme (kein Muss)
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Zubereitung

  1. Den Back­ofen auf 200° C Ober-/Un­ter­hit­ze stellen.
  2. Den Kür­bis hal­bie­ren (ist ein biss­chen schei­ße mit klei­nem Mes­ser, also ein mög­lichst gro­ßes Neh­men), den Rest mit Frisch­hal­te­fo­lie abde­cken und ab in den Kühl­schrank. Kür­bis hält echt ziem­lich lange.
  3. Das Inne­re des Kür­bis­ses aus­krat­zen. Der Mann zupft sich die Ker­ne immer raus, um sie zu trock­nen und spä­ter zu rös­ten. Könnt ihr auch machen.
  4. Die Hälf­te des Kür­bis­ses in Spal­ten schneiden.

Gebackene Kürbisspalten

  1. Die Spal­ten auf Back­pa­pier auf ein Back­blech legen und mit Oli­ven­öl bestrei­chen. Wich­tig ist, dass der gan­zen Kür­bis benetzt ist, sonst wird er an den Stel­len trocken.
  2. Wenn ihr Aga­ven­dick­saft habt, könnt ihr damit den Kür­bis etwas beträu­feln. Schmeckt sau­gut. Auf jeden­fall nur auf den Kür­bis tröp­feln, wenn der Aga­ven­dick­saft auf dem Back­pa­pier lan­det, kara­mel­li­siert das wun­der­bar im Backofen.
  3. Dann mit Salz und Pfef­fer wür­zen und den Ros­ma­rin drauf­le­gen. Res­te kann man übri­gens pri­ma einfrieren.
  4. Das Gan­ze dann etwa 5–7 Minu­ten in den Back­ofen schieben.

Gebackene Kürbisspalten

  1. Den Moz­za­rel­la in Schei­ben schnei­den, mög­lichst so vie­le Schei­ben wie es Spal­ten gibt.
  2. Tes­ten, ob der Kür­bis schon ein wenig durch ist. Falls ja, den Ros­ma­rin ent­fer­nen und den Moz­za­rel­la auf die Spal­ten legen und noch mal backen. Wer vegan isst, den Moza­rel­la ein­fach weg­las­sen und den Kür­bis so weich wer­den las­sen, wie man will. Ros­ma­rin kann dann natür­lich auch draufbleiben.
  3. Wenn der Moz­za­rel­la so weich ist, wie man ihn ger­ne hät­te, aus dem Back­ofen neh­men, mit Bal­sa­mi­co­creme gar­nie­ren und ser­vie­ren. (Ich hab mei­nen lei­der etwas zu lang drin­ge­las­sen, na ja.)

Gebackene Kürbisspalten

2 Comments

  1. nom nom nom nom nom *_* sieht das lecker aus!

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