Rezept: Vegane Bratlinge aus Süßkartoffeln.

Irgend­wann in mei­nem Leben fand ich her­aus, dass Süß­kar­tof­feln eines der geils­ten Lebens­mit­tel ever ist. Lei­der war das viel zu spät – aber hey, bes­ser spät als nie: wes­halb ich jetzt natür­lich alles hem­mungs­los koche, was man halt mit Süß­kar­tof­feln so kochen kann.

Vega­ne Brat­lin­ge esse ich total ger­ne, da sie rela­tiv schnell zubrei­tet sind und man eben total gut vari­ie­ren kann: mal aus Zuc­chi­ni, mal aus Kar­tof­feln, mal aus Möh­ren – prin­zi­pi­ell kann man sie aus allem zusam­men­bas­teln, was man so da hat. Die Brat­lin­ge in die­sem Rezept bestehen aus Süß­kar­tof­feln, Zuc­chi­ni und Möh­ren. Kom­bi­niert habe ich sie mit selbst­ge­mach­ten Pom­mes und mei­ner täg­li­chen Dosis Gemü­se. Nicht im Bild: der lecke­re Tomatendip.

Zutaten

Für zwei Por­tio­nen – etwa drei bis vier Brat­lin­ge pro Person.
Dau­er ca. 45 Minuten.

Ihr braucht:

  • 2 mit­tel­gro­ße Süßkartoffeln
  • 5 mit­tel­gro­ße Kartoffeln
  • 2 Möh­ren
  • 1 Zuc­chi­ni
  • 1 Papri­ka
  • 4 Toma­ten oder gestü­ckel­te Toma­ten aus der Dose
  • Toma­ten­mark
  • 12 Zwie­bel
  • 2 Knob­lauch­ze­hen
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 Zitro­ne oder Zitronensaft
  • Salz, Pfef­fer, süßes Papri­ka­pul­ver, Mus­kat­nuss, diver­se Kräu­ter nach Wahl
  • Öl

Zubereitung

  1. Als ers­tes die Süß­kar­tof­feln und Kar­tof­feln schä­len, nach Bedarf auch die Möh­ren. Die Kar­tof­feln in pom­mes­ge­rech­te Stü­cke schnei­den, in eine Schüs­sel geben und mit etwas Öl, Mus­kat­nuss und süßem Papri­ka­pul­ver wür­zen, durch­rüh­ren. Den Back­ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
  2. Die Toma­ten, die Zwie­bel und Knob­lauch­ze­hen klein schnei­den. Zwie­bel in einem klei­nen Topf mit etwas Öl andüns­ten, Toma­ten (oder pas­sier­te Toma­ten) hin­zu­ge­ben und bei wenig bis mitt­le­rer Hit­ze mit Deckel köcheln las­sen. Immer wie­der rühren.
  3. Die Süß­kar­tof­feln, eine Möh­re und eine hal­be Zuc­chi­ni mit einer Rei­be klein rei­ben, in eine Schüs­sel geben und mit einem Schu­cker Öl, etwas Mus­kat­nuss, Salz und Pfef­fer wür­zen. Zum Schluss die Spei­se­stär­ke dazu­ge­ben und ordent­lich durchrühren.
  4. Die Pom­mes auf Back­pa­pier ver­tei­len und in den Ofen schie­ben. Danach das rest­li­che Gemü­se in klei­ne Wür­fel schnei­den und in eine Auf­lauf­form mit etwas Öl geben (wem das zu wenig ist, kann ja noch mehr rein­schnib­beln). Wenn die Pom­mes etwa fünf Minu­ten drin sind, auch mit in den Back­ofen stel­len, dann müss­ten sie gleich­zei­tig fer­tig wer­den (wer es etwas biss­fes­ter mag, ein­fach ein wenig spä­ter in den Ofen stel­len). Immer wie­der che­cken, wie weit bei­des ist. Wenn bei­des zu schnell fer­tig ist, ein­fach Back­ofen aus­ma­chen und drin lassen.
  5. In den Topf für den Toma­ten­dip ein wenig Toma­ten­mark geben, falls die Kon­sis­tenz zu wäss­rig ist. Mit Salz, Pfef­fer und einer Knob­lauch­ze­he abschme­cken. Falls ihr Basi­li­kum habt, wür­de der auch gut rein­pas­sen. Ein­fach wei­ter auf nied­ri­ger Stu­fe köcheln lassen.
  6. Eine Pfan­ne mit Öl erhit­zen (man kann hier ruhig ein biss­chen mehr rein­kip­pen, damit die Brat­lin­ge nicht schwarz wer­den), aus dem gerie­be­nem Gemü­se klei­ne Brat­lin­ge for­men und bei mitt­le­rer Hit­ze in die Pfan­ne geben. Immer wie­der mal che­cken, ob man sie schon wen­den kann, und so lan­ge bra­ten, bis sie braun ange­knus­pert sind.
  7. Zum Schluss ein­fach die Brat­lin­ge aus der Pfan­ne neh­men, kurz auf ein Tuch legen, damit das über­schüs­si­ge Öl auf­ge­nom­men wer­den kann. Zwei Hand voll Ruco­la waschen. Das Gemü­se aus dem Ofen neh­men und mit Salz, Pfef­fer, der einen Knob­lauch­ze­he und etwas Zitro­nen­saft abschme­cken – Kräu­ter gehen auch immer. Ruco­la auf den Tel­ler plat­zie­ren, dar­auf das Gemü­se, und Pom­mes und Brat­lin­ge dazu legen. Den Dip even­tu­ell in ein Extra-Schüs­sel­chen geben.

Schmeckt Bom­be, pro­biert es aus!

4 Comments

  1. R.

    Das klingt echt lecker. Ich glaub, das pro­bier ich mal aus :)

  2. Die Süß­kar­tof­fel ist mir vor kur­zem auch in die Hän­de gefal­len – und ich bin eben­falls begeis­tert :-) Aller­dings bin ich auch von dei­nen Brat­lin­gen ganz ange­tan, die muss ich drin­gend in den Spei­se­plan einbauen :-)
    Lie­be Grüße!
    Franzi

totop