Rezept: Überbackene Brotscheiben mit Käse und Gemüse.

Überbackene Brotscheiben

Wenn ich etwas nicht mag, dann ist es Lebens­mit­tel weg­zu­wer­fen. Also so rich­tig ernst­haft. Sei es beim Kochen oder im Restau­rant – ich las­se unger­ne etwas zurück­ge­hen und ver­su­che auch beim Kochen, mei­ne Lebens­mit­tel voll­stän­dig auf­zu­brau­chen. An die­sem Punkt möch­te ich auch sehr Ernst sein und sagen: Bit­te, schmeißt Eure Lebens­mit­tel nicht weg. Ver­kocht Eure Res­te lie­ber zu tol­len Sachen. So wie ich.

Meis­tens koche ich ja nach Plan zwei oder drei Gerich­te pro Woche. Danach schaue ich, was ich so an Res­ten im Kühl­schrank habe und »bas­tel« mir dar­aus ein alter­na­ti­ves Mit­tag- oder Abend­essen. Ich höre oft, dass »es sich nicht lohnt, für sich selbst zu kochen« oder man­che Lebens­mit­tel »zu groß­zü­gig abge­packt wer­den« und des­halb in der Müll­ton­ne lan­den. Ich habe die Erfah­rung gemacht, dass es ein­fach nur eine Sache des Lebens­mit­tel-Manage­ments ist. Also, wie man ein­kauft. Was. Und wie viel. Und ob eher geplant oder nach Belie­ben. (Aber das ist auch wie­der ein ande­res Thema.)

Na ja. Und so ist die­se neue Kate­go­rie ent­stan­den, in der ich die­se schnel­len Rezep­te online stel­len möch­te. Es sind des­halb »schnel­le Rezep­te«, weil sie einer­seits schnell gehen (wie der Name schon sagt) und ande­rer­seits so unkom­pli­ziert sind, dass sie kei­ner beson­de­ren Anlei­tung bedür­fen. Und sehr abwan­del­bar sind. Man könn­te sagen, sie sind eher eine Art Inspi­ra­ti­on für den klei­nen Mann. Und natür­li­che die klei­ne Frau.

Was es heute gab

Heu­te hat­te ich bei­spiels­wei­se ein paar Brot­schei­ben übrig. Brot ist bei mir eines der Lebens­mit­tel, die ich nach zwei, drei Tagen nicht mehr so ger­ne esse. Es wird tro­cken und schmeckt dann nicht mehr so geil. Wenn man es aber kurz auf­backt, schmeckt es wie­der pri­ma. Ich kann die­ses schnel­le Rezept des­halb an Men­schen wei­ter­emp­feh­len, die eben­falls nicht so ger­ne tro­cke­nes Brot essen.

Die Zuc­chi­ni und Papri­ka habe ich klein geschnip­pelt und kurz in einer Mischung aus Öl, Gewür­zen und Zitro­nen­saft mari­niert. Das Brot wur­de mit Käse­schei­ben und etwas Moz­za­rel­la belegt, dar­auf die Gemü­se­stü­cke dra­piert und etwa zehn Minu­ten im Ofen geba­cken. Getoppt habe ich alles mit Salat und Bal­sa­mi­co­creme und einem letz­ten Rest geho­bel­tem Par­me­san. Oh, und mit den letz­ten Res­ten Basi­li­kum­blätt­chen. (Ich lie­be Basi­li­kum. Ich brau­che unbe­dingt eine neue Basi­li­kum-Pflan­ze und das nicht mal, weil sie stirbt. Sie ist ein­fach »leer«.)

Und schon ist er fer­tig, der schnel­le Snack. Oder das Früh­stück. Oder ein mini­ma­lis­ti­sches Abend­essen. Wie man eben mag.

4 Comments

  1. Weißt du, wie glück­lich mich die­ser Post macht? Ich wünsch­te, es wür­den mehr Men­schen so wie du den­ken… Ich kann die näm­lich nur zustim­men, dass es auch allei­ne mög­lich ist, kaum Lebens­mit­tel weg­wer­fen zu müs­sen. Ein­fa­che Rezep­te lie­be ich sowie­so und ande­res gibt es bei mir auch nicht. 

    Einen Tipp für dein Brot habe ich noch: Ich schnei­de es immer am Kauf­tag direkt kom­plett in Schei­ben und frie­re die dann ein. Dadurch, dass es Schei­ben sind, brau­che ich nur so vie­le auf­tau­chen, wie ich an ein bis zwei Tagen ver­brau­che und alles bleibt frisch :) (und ohne Schimmel ;))

    Lie­be Grüße

    • Jenny

      Freut mich zu lesen! Ich hab zuge­ge­be­ner­ma­ßen auch etwas län­ger gebraucht, um an die­sen Punkt zu kommen.

      Bei Brot wech­sel ich immer ab, damit es nicht lang­wei­lig wird: Eine Woche gibt es nor­ma­les Brot, eine Woche Toast etc. Dann habe ich Abwechs­lung drin – das klappt dann auch ganz gut. Und da ich mein Früh­stück auch immer mit­neh­me, kommt es auch recht schnell weg. :)

  2. Bei mir gabs ges­tern auch »Rum­fort« (Was rum­fliegt und weg muss).

    Fürs Lebens­mit­tel-Manage­ment gibs nun eine gro­ßen Tief­küh­ler im Kel­ler :D

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