Methodenprojekt: Phase I, serious business und ein Hunde-Rollstuhl.

Mitt­wochs haben wir immer unser Metho­den­pro­jekt: Ins­ge­samt wur­den rund hun­dert Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schafts­stu­den­ten aus dem zwei­ten Semes­ter in vier Grup­pen geteilt, wel­che noch mal in vier Grup­pen ein­ge­teilt wur­den. Wenn ich das Rech­nen jetzt nicht völ­lig ver­lernt habe, sind wir ins­ge­samt sechs­zehn Grup­pen, die am Ende des Semes­ters auf einer Art Tagung dann alle ihre Ergeb­nis­se prä­sen­tie­ren. Beim Wort »Grup­pen­ar­beit« bekom­me ich per­sön­lich ja immer Aus­schlag und einen star­ken Juck­reiz, weil Grup­pen­ar­beit eines der Din­ge ist, die ich has­se und über­haupt wenig mit dem rich­ti­gen Arbeits­le­ben gemein haben. Ich darf das sagen, ich weiß das. (No offence an mei­ne Grup­pen­ar­beits­mit­glie­der. Again.)  Um zurück…

Meine Woche #3: Neue Couch. Vorstellungsgespräch. Vom Fahrrad überfahren.

Lernen für Kommunikationswissenschaft

Arbeit. Vor ein, zwei Wochen habe ich beschlos­sen, dass ich mich auf eine Werk­stu­den­ten­stel­le bewer­be. Frei­tag hat­te ich mein Vor­stel­lungs­ge­spräch und auf dem Weg dahin hat­te ich das gro­ße Glück, von einem Fahr­rad­fah­rer umge­fah­ren zu wer­den. Abge­se­hen davon, dass es wirk­lich ein wun­der­vol­ler Win­ter­tag war, um auf Stutt­garts schnee­be­deck­ten und kaum geräum­ten Fuß­gän­ger­we­gen Fahr­rad zu fah­ren, beweg­te ich mich die ers­ten paar Minu­ten nach dem Schock und einem kur­zen »Ist etwas passiert«-Gespräch hum­pelnd fort und kam natür­lich (acht) Minu­ten zu spät. Eine Kom­mi­li­to­nin mein­te, wür­de sie mich nicht ken­nen, hät­te sie mir die Geschich­te nie­mals geglaubt, was mich jetzt ungemein…

KW40: Letzter Arbeitstag, Nürnberg und München.

Jenny in Nürnberg

Arbeit. Letz­ten Mitt­woch hat­te ich mei­nen letz­ten Arbeits­tag, yeaaaah. Und auch: mää­ääh. Ich hat­te ja drei Mona­te, um mich emo­tio­nal dar­auf vor­zu­be­rei­ten (Koks, Nut­ten, Schnaps, Spiel­au­to­ma­ten), und prin­zi­pi­ell habe ich es auch mit Fas­sung getra­gen und mich gefreut, dass ich einen schö­nen Lebens­ab­schnitt hin­ter mir las­sen kann und was Neu­es begin­nen. Mit­tags war ich mit zwei mei­ner Kol­le­gin­nen noch im Hans im Glück, und weil ich das letz­te Mal in nächs­ter Zeit noch so viel Asche über habe, habe ich auch eine Run­de geschmis­sen. Abends haben wir noch einen Sekt oder zwei oder drei und einen Wein getrun­ken. Den Wein…

Erste Gedanken zum Studium und ein Stundenplan.

Uni Stundenplan fürs erste Semester

Da ich schon zu Ober­stu­fen­zei­ten ger­ne mit mei­nem Stun­den­plan geprahlt habe, möch­te ich ihn Euch heu­te auch nicht vor­ent­hal­ten: mei­nen Stun­den­plan fürs ers­te Semes­ter mei­nes Stu­di­en­gangs Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft. Mon­tag 10:00 bis 14:00 Uhr Ein­füh­rung in die Medi­en­wir­kungs­for­schung Diens­tag 11:30 bis 13:00 Uhr Ein­füh­rung in das poli­ti­sche Sys­tem der BRD  14:00 bis 17:00 Uhr Ein­füh­rung in die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft Mitt­woch 10:00 bis 13:00 Uhr Ein­füh­rung in die Jour­na­lis­tik Don­ners­tag 9:00 bis 12:00 Uhr Ein­füh­rung in For­schungs­me­tho­den und wis­sen­schaft­li­ches Arbei­ten  14:15 bis 17:30 Uhr Ita­lie­nisch I (A1) Ich habe bis jetzt kei­ne gro­ßen Erwar­tun­gen an die Vor­le­sun­gen, bin aber trotz­dem schon sehr auf die­se gespannt – mit­un­ter am meis­ten ver­mut­lich auf…

Frau Penny: Warum studierst Du jetzt eigentlich?

Raus aus der Komfortzone

Mein beruf­li­cher Wer­de­gang ist eine Anhäu­fung vie­ler Zufäl­le.  Nach dem Real­schul­ab­schluss habe ich mich mehr­heiht­lich an mei­nen Freun­din­nen ori­en­tiert, die sich für ein wei­ter­füh­ren­des Gym­na­si­um ent­schie­den haben, und so tat ich das auch. Das war auch okay so, ich wuss­te mit mei­nen 17 näm­lich längst nicht, was ich arbei­ten soll­te: Eine Kauf­frau für irgend­was reiz­te mich null, hand­werk­li­che Aus­bil­dungs­be­ru­fe eben­so und so ging ich also erst mal auf das Wirt­schafts­gym­na­si­um, nur um nach vier Jah­ren zu wis­sen, dass ich nie wie­der etwas mit BWL, VWL oder Rech­nungs­we­sen in der Theo­rie zu tun haben möch­te. In mei­nen Aus­bil­dungs­be­ruf zum Medi­en­ge­stal­ter mit…

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