Tagebuch: Montag, 5. Februar 2018 – Vorstellungsgespräch

Beschlos­sen, das Wochen­en­de nicht zu ver­blog­gen, weil ers­tens zu faul und zwei­tens nichts Groß­ar­ti­ges pas­sier­te: Ich schlief viel (Über­ra­schung), schau­te viel Seri­en (Flesh and Bone auf Ama­zon) und mach­te schließ­lich mein Port­fo­lio fer­tig. Und weil ich am Frei­tag so ein schlech­tes Gewis­sen hat­te, habe ich das Lau­fen nach­ge­holt. – Im Zen­trum ges­tern stand mein Vor­stel­lungs­ge­spräch. Wir erin­nern uns, als ich die letz­ten bei­den Male dort war: Beim ers­ten Mal wur­de ich von auf dem Weg dahin von einem Fahr­rad umge­fah­ren und bei mein zwei­ten war plötz­lich Schnee­fall ange­sagt, so dass ich erst mal mein Haar unter dem Hand­trock­ner auf der…

Tagebuch: Dienstag, 30. Januar 2018 – Quizduell

Ges­tern Mor­gen vol­ler Taten­drang auf­ge­wacht. (Sachen gibt’s!) Ich habe den Tag zuvor ein Regal gefun­den, das jemand auf den Geh­weg für den Sperr­müll stell­te und sich wun­der­bar dafür eig­nen wür­de, mei­nen Kram im Bade­zim­mer etwas mehr sor­tiert zu bekom­men. Gesagt, getan. Also – ich hab’s gesagt, der Mann hat es mir dann in die Woh­nung getra­gen. Ich hab Kram ein­ge­räumt. —- Mit­tags habe ich mich dann mit einer Kom­mi­li­to­nin und Freun­din im Café an der Uni getrof­fen. Wir haben zwar ziem­lich vie­le Kur­se zusam­men, aber man hat sich dank der vie­len Grup­pen­ar­bei­ten dann doch nie gese­hen. Das war ein schöner…

Methodenprojekt: Phase I, serious business und ein Hunde-Rollstuhl.

Mitt­wochs haben wir immer unser Metho­den­pro­jekt: Ins­ge­samt wur­den rund hun­dert Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schafts­stu­den­ten aus dem zwei­ten Semes­ter in vier Grup­pen geteilt, wel­che noch mal in vier Grup­pen ein­ge­teilt wur­den. Wenn ich das Rech­nen jetzt nicht völ­lig ver­lernt habe, sind wir ins­ge­samt sechs­zehn Grup­pen, die am Ende des Semes­ters auf einer Art Tagung dann alle ihre Ergeb­nis­se prä­sen­tie­ren. Beim Wort »Grup­pen­ar­beit« bekom­me ich per­sön­lich ja immer Aus­schlag und einen star­ken Juck­reiz, weil Grup­pen­ar­beit eines der Din­ge ist, die ich has­se und über­haupt wenig mit dem rich­ti­gen Arbeits­le­ben gemein haben. Ich darf das sagen, ich weiß das. (No offence an mei­ne Grup­pen­ar­beits­mit­glie­der. Again.)  Um zurück…

Meine Woche #3: Neue Couch. Vorstellungsgespräch. Vom Fahrrad überfahren.

Lernen für Kommunikationswissenschaft

Arbeit. Vor ein, zwei Wochen habe ich beschlos­sen, dass ich mich auf eine Werk­stu­den­ten­stel­le bewer­be. Frei­tag hat­te ich mein Vor­stel­lungs­ge­spräch und auf dem Weg dahin hat­te ich das gro­ße Glück, von einem Fahr­rad­fah­rer umge­fah­ren zu wer­den. Abge­se­hen davon, dass es wirk­lich ein wun­der­vol­ler Win­ter­tag war, um auf Stutt­garts schnee­be­deck­ten und kaum geräum­ten Fuß­gän­ger­we­gen Fahr­rad zu fah­ren, beweg­te ich mich die ers­ten paar Minu­ten nach dem Schock und einem kur­zen »Ist etwas passiert«-Gespräch hum­pelnd fort und kam natür­lich (acht) Minu­ten zu spät. Eine Kom­mi­li­to­nin mein­te, wür­de sie mich nicht ken­nen, hät­te sie mir die Geschich­te nie­mals geglaubt, was mich jetzt ungemein…

KW40: Letzter Arbeitstag, Nürnberg und München.

Jenny in Nürnberg

Arbeit. Letz­ten Mitt­woch hat­te ich mei­nen letz­ten Arbeits­tag, yeaaaah. Und auch: mää­ääh. Ich hat­te ja drei Mona­te, um mich emo­tio­nal dar­auf vor­zu­be­rei­ten (Koks, Nut­ten, Schnaps, Spiel­au­to­ma­ten), und prin­zi­pi­ell habe ich es auch mit Fas­sung getra­gen und mich gefreut, dass ich einen schö­nen Lebens­ab­schnitt hin­ter mir las­sen kann und was Neu­es begin­nen. Mit­tags war ich mit zwei mei­ner Kol­le­gin­nen noch im Hans im Glück, und weil ich das letz­te Mal in nächs­ter Zeit noch so viel Asche über habe, habe ich auch eine Run­de geschmis­sen. Abends haben wir noch einen Sekt oder zwei oder drei und einen Wein getrun­ken. Den Wein…

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