Das war also mein viertes Semester.

Uni Hohenheim im Herbst

Fer­tig mit dem Grund­stu­di­um – ab in die Ver­tie­fun­gen! Das vier­te Semes­ter war ziem­lich ent­spannt, was dar­an lag, dass mir vie­le Grup­pen­ar­bei­ten erspart blie­ben und auch die Lis­te der Vor­le­sun­gen rela­tiv gering waren. Wir durf­ten uns aus sechs Ver­tie­fun­gen drei aus­wäh­len: Markt- und Media­for­schung, Medi­en­psy­cho­lo­gie, Online­kom­mu­ni­ka­ti­on, poli­ti­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on, Sozio­lo­gie und Sozi­al­psy­cho­lo­gie der Kom­mu­ni­ka­ti­on und Public Rela­ti­ons. Im Grun­de bin ich bis auf eine Ver­tie­fung ziem­lich zufrie­den mit mei­ner Wahl – aber ich hät­te anstatt Markt- und Media­for­schung doch lie­ber einen etwas mehr psy­cho­lo­gi­schen Teil gewählt. (Ich glau­be, Markt- und Media­for­schung ist so ziem­lich das lang­wei­ligs­te, das mir an Ver­tie­fung unter­ge­kom­men ist.)…

Das war also mein drittes Semester.

Auf­merk­sa­me Leser wer­den sich jetzt fra­gen: »Was zur Höl­le, die Alte ist doch schon längst ein Semes­ter wei­ter?« Das stimmt. Ich habe mich inner­lich glaub schlicht und ein­fach gewei­gert, mein drit­tes Semes­ter zu ver­blog­gen. Das lag einer­seits dar­an, dass ich das drit­te Semes­ter als das schlimms­te Semes­ter bis dato emp­fand: zu viel Auf­wand, Vor­le­sun­gen, Stress und kei­ne Semes­ter­fe­ri­en. Aber was sein muss, muss sein. Die Vor­le­sun­gen Grund­la­gen der Daten­aus­wer­tung: Oder auch »Sta­tis­tik«. Die Sta­­tis­­tik-Vor­­­le­­sung fand immer don­ners­tag­abends statt, nach­dem ich schon zwei ande­re Vor­le­sun­gen hat­te (unter ande­rem BWL … ich mei­ne, BWL!). Da sich im kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft­li­chen (Grund)Studium gefühlt fast alles um…

Das Leben mit Zöliakie: Ab jetzt glutenfrei essen

Glutenfrei essen – das Interview.

Die­se Repor­ta­ge über das Leben mit Zölia­kie und die Pro­ble­me, die ent­ste­hen, wenn man glu­ten­frei essen muss, ent­stand im Rah­men mei­nes Jour­­na­­lis­­tik-Semi­­n­ars im Som­mer­se­mes­ter 2016 und beruht auf dem Inter­view mit mei­ner Freun­din Dia­na. — Eine Rei­se durch den All­tag einer Betrof­fe­nen Frisch geba­cke­ne Bröt­chen vom Bäcker zum Früh­stück, Pas­ta zum Mit­tag­essen, sich im Som­mer abends spon­tan mit Freun­den im Bier­gar­ten ver­ab­re­den – das alles gehört für die meis­ten Men­schen zum Leben dazu. Nicht ganz so ein­fach ist es für Dia­na Mül­ler: Die 30-jäh­­ri­ge lei­det seit fünf Jah­ren an Zölia­kie und muss seit­dem alle glu­ten­hal­ti­gen Pro­duk­te aus ihrem All­tag streichen. …

Das war also mein zweites Semester.

Das zwei­te Semes­ter in mei­nem Stu­di­en­gang der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft war wesent­lich anstren­gen­der als das ers­te. Schuld dar­an war ver­mut­lich die Pra­xis­ein­heit in unse­rem Metho­den­pro­jekt, in wel­chem wir ler­nen soll­ten, sel­ber eine Stu­die durch­zu­füh­ren: Von der The­men­fin­dung, For­­schungs­­fra­gen- und Hypo­the­sen­auf­stel­lung über die Stich­pro­ben­zie­hung, den Pre­test bis hin zum Relia­bi­li­tät­scheck und der Ergeb­nis­in­ter­pre­ta­ti­on. Pra­xis-Semi­na­re In die­ser Grup­pen­ar­beits­pha­se des Metho­den­pro­jekts habe ich viel gelernt, in ers­ter Linie zum Bei­spiel, dass Grup­pen­ar­beit schei­ße ist. So wie ich das mit­be­kom­men habe, hat­ten die wenigs­ten Grup­pen in unse­rem Stu­di­en­gang kei­ne Pro­ble­me mit Leu­ten, die bei­spiels­wei­se kaum anwe­send waren, nichts zur Grup­pe bei­ge­tra­gen haben oder auf ande­re Art…

I proudly present: meine Schmink-Tupper.

Meine Schminktupper

Nen­nen wir es beim Namen: Ich bin nicht eitel. Ich gehe ger­ne in Jog­ging­ho­se in den Super­markt, mei­ne Haa­re könn­ten seit Wochen mal wie­der einen neu­en Haar­schnitt ver­tra­gen und ich schla­fe mor­gens lie­ber aus, als frü­her auf­zu­ste­hen und mich hübsch zu machen. Ich bin kei­ne typi­sche Schön­heit und das ist völ­lig in Ord­nung so, denn ich habe ande­re Qua­li­tä­ten: Ich spre­che zum Bei­spiel sehr gut Rus­sisch, wenn ich mehr als drei Moji­t­os intus habe. Und kann die Wur­zel aus zwei auf acht Nach­kom­ma­stel­len aus­wen­dig. Außer­dem fin­de ich es ent­span­nend, Zah­len vom Hexa­de­zi­mal­sys­tem ins binä­re Sys­tem umzu­rech­nen, wenn ich gera­de mal…

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