Semester-Recap: die erste Woche im fünften Semester.

LASSEN SIE MICH DURCH, ICH BIN DURCH! Oder: Wie ich am Mon­tag in mei­ne ers­te Vor­le­sung star­te­te und abends fest­stell­te, dass es gar nicht die rich­ti­ge war. (Ich lie­be mich.) Ich bin jetzt schon völ­lig über­la­den und habe das Gefühl, dass je älter ich wer­de, es immer schlim­mer wird. Ich kann Men­schen immer weni­ger ertra­gen und jede sozia­le Inter­ak­ti­on erzeugt bei mir schon im Innern den Drang, Ein­sied­ler zu wer­den, mich von mei­nem eige­nen Ange­pflanz­ten zu ernäh­ren und dann zu ster­ben, weil ich über­haupt kei­ne Ahnung habe, wie man Lebens­mit­tel über­haupt anbaut. Das Semes­ter beschäf­ti­gen mich drei For­schungs­pro­jek­te in mei­nen Vertiefungen.…

Das war also mein viertes Semester.

Uni Hohenheim im Herbst

Fer­tig mit dem Grund­stu­di­um – ab in die Ver­tie­fun­gen! Das vier­te Semes­ter war ziem­lich ent­spannt, was dar­an lag, dass mir vie­le Grup­pen­ar­bei­ten erspart blie­ben und auch die Lis­te der Vor­le­sun­gen rela­tiv gering waren. Wir durf­ten uns aus sechs Ver­tie­fun­gen drei aus­wäh­len: Markt- und Media­for­schung, Medi­en­psy­cho­lo­gie, Online­kom­mu­ni­ka­ti­on, poli­ti­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on, Sozio­lo­gie und Sozi­al­psy­cho­lo­gie der Kom­mu­ni­ka­ti­on und Public Rela­ti­ons. Im Grun­de bin ich bis auf eine Ver­tie­fung ziem­lich zufrie­den mit mei­ner Wahl – aber ich hät­te anstatt Markt- und Media­for­schung doch lie­ber einen etwas mehr psy­cho­lo­gi­schen Teil gewählt. (Ich glau­be, Markt- und Media­for­schung ist so ziem­lich das lang­wei­ligs­te, das mir an Ver­tie­fung unter­ge­kom­men ist.)…

Das war also mein drittes Semester.

Auf­merk­sa­me Leser wer­den sich jetzt fra­gen: »Was zur Höl­le, die Alte ist doch schon längst ein Semes­ter wei­ter?« Das stimmt. Ich habe mich inner­lich glaub schlicht und ein­fach gewei­gert, mein drit­tes Semes­ter zu ver­blog­gen. Das lag einer­seits dar­an, dass ich das drit­te Semes­ter als das schlimms­te Semes­ter bis dato emp­fand: zu viel Auf­wand, Vor­le­sun­gen, Stress und kei­ne Semes­ter­fe­ri­en. Aber was sein muss, muss sein. Die Vor­le­sun­gen Grund­la­gen der Daten­aus­wer­tung: Oder auch »Sta­tis­tik«. Die Sta­­tis­­tik-Vor­­­le­­sung fand immer don­ners­tag­abends statt, nach­dem ich schon zwei ande­re Vor­le­sun­gen hat­te (unter ande­rem BWL … ich mei­ne, BWL!). Da sich im kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft­li­chen (Grund)Studium gefühlt fast alles um…

50 shades of getting shit done.

Ges­tern star­te­te ich in den Tag unter dem Mot­to »get­ting shit done«. Das heißt, dass ich mir in ers­ter Linie über­legt habe, wel­ches The­ma ich in mei­nem For­schungs­be­richt behan­deln möch­te mir Daten­sät­ze bei ALLBUS inspi­ziert habe. Neben­bei habe ich mir SPSS neu instal­liert (eine Sta­­tis­­tik- und Ana­­ly­­se-Sof­t­­wa­re), weil es mir ein­fach par­tout mei­nen gela­de­nen Daten­satz nicht öff­nen woll­te. Nach der Instal­la­ti­on fiel mir dann auf, dass ich ledig­lich nicht via VPN mit der Uni ver­bun­den war. Na ja. So kann man sei­ne Zeit auch ver­schwen­den. Ich habe gedank­lich irgend­wie mit­ten im For­schungs­be­richt ange­fan­gen – jetzt muss ich mich heu­te mal etwas…

Was toll war und auch nicht.

Ewig lang um mei­nen For­schungs­be­richt her­um­ge­schli­chen, mich die­se Woche dann end­lich mal auf­ge­rafft und ange­fan­gen, alles zusam­men­zu­fas­sen und auf­zu­ar­bei­ten. Glück­li­cher­wei­se mei­ne bei­den Leit­fa­den­in­ter­views abge­früh­stückt, die jetzt »nur noch« tran­skri­biert wer­den müs­sen. Im letz­ten Vor­stel­lungs­ge­spräch wur­de ich gefragt, wel­che Vor­le­sun­gen ich bis dato am wenigs­ten mögen wür­de und ich habe dabei sofort an mei­ne Sta­­tis­­tik-Vor­­­le­­sung gedacht anstatt an BWL, was mir im Nach­hin­ein ein biss­chen die Scha­mes­rö­te ins Gesicht getrie­ben hat. Ansons­ten wie­der mal fest­ge­stellt: Kei­ne Mate­rie war bis dato so schlimm, als dass ich sie nicht mit viel Ein­ar­beit am Ende doch irgend­wie ganz gut fand und auch gemeis­tert hät­te. Ich…

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