Tagebuch: Montag, 29. Januar 2018 – Der Beginn

Neu­lich ist mir wie­der ein­ge­fal­len, dass ich ja einen Blog habe. Weiß nicht, wie mir das ent­fal­len konn­te, schließ­lich betrei­be ich das Blog­gen offi­zi­ell ja schon seit fast 14 Jah­ren. Nun ja, um ehr­lich zu sein, fing das alles Ende letz­ten Jah­res an (mein beschis­sens­tes Jahr seit lan­gem, muss man dazu sagen). Also, dass ich die Nase voll hat­te. Eigent­lich von ziem­lich allem; dem vie­len Krank­sein und dann Soci­al Media und dem Leben an sich. Also hab ich mir da mal eine klei­ne Aus­zeit genom­men, es aber ver­misst, etwas von den lie­ben Men­schen mit­zu­be­kom­men, die mir teil­wei­se so ans Herz…

Semester-Recap: die erste Woche im fünften Semester.

LASSEN SIE MICH DURCH, ICH BIN DURCH! Oder: Wie ich am Mon­tag in mei­ne ers­te Vor­le­sung star­te­te und abends fest­stell­te, dass es gar nicht die rich­ti­ge war. (Ich lie­be mich.) Ich bin jetzt schon völ­lig über­la­den und habe das Gefühl, dass je älter ich wer­de, es immer schlim­mer wird. Ich kann Men­schen immer weni­ger ertra­gen und jede sozia­le Inter­ak­ti­on erzeugt bei mir schon im Innern den Drang, Ein­sied­ler zu wer­den, mich von mei­nem eige­nen Ange­pflanz­ten zu ernäh­ren und dann zu ster­ben, weil ich über­haupt kei­ne Ahnung habe, wie man Lebens­mit­tel über­haupt anbaut. Das Semes­ter beschäf­ti­gen mich drei For­schungs­pro­jek­te in mei­nen Vertiefungen.…

50 shades of getting shit done.

Ges­tern star­te­te ich in den Tag unter dem Mot­to »get­ting shit done«. Das heißt, dass ich mir in ers­ter Linie über­legt habe, wel­ches The­ma ich in mei­nem For­schungs­be­richt behan­deln möch­te mir Daten­sät­ze bei ALLBUS inspi­ziert habe. Neben­bei habe ich mir SPSS neu instal­liert (eine Sta­­tis­­tik- und Ana­­ly­­se-Sof­t­­wa­re), weil es mir ein­fach par­tout mei­nen gela­de­nen Daten­satz nicht öff­nen woll­te. Nach der Instal­la­ti­on fiel mir dann auf, dass ich ledig­lich nicht via VPN mit der Uni ver­bun­den war. Na ja. So kann man sei­ne Zeit auch ver­schwen­den. Ich habe gedank­lich irgend­wie mit­ten im For­schungs­be­richt ange­fan­gen – jetzt muss ich mich heu­te mal etwas…

Is this the real life or just stress?

Work hard, play hard

Hät­te mir mal jemand erzählt, dass ich im Arbeits­le­ben noch nie gestresst war wie heu­te in der Uni, hät­te ich ihn ver­mut­lich aus­ge­lacht. Das der­zei­ti­ge drit­te Semes­ter ist bis­her das anstren­gends­te: Grup­pen­ar­beit um Grup­pen­ar­beit hängt sich anein­an­der (eine Prä­sen­ta­ti­on, eine Fall­stu­die und ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zept für ein Start­up), vier Klau­su­ren wol­len noch gemeis­tert und eine For­schungs­ar­beit geschrie­ben wer­den. Ganz zu schwei­gen davon, dass ich neben­her noch zwei Mal die Woche einen hal­ben Tag arbei­te. Ich glau­be, was mich am meis­ten anstrengt, ist, dass es kei­nen Rhyth­mus gibt und somit kei­ne Rou­ti­ne. Auf­ste­hen, zur Arbeit gehen, Mit­tags­pau­se haben, wei­ter­ar­bei­ten bis zum Feierabend…

Der Stundenplan fürs dritte Semester.

Wie man sieht, ist mein Stun­den­plan fürs drit­te Semes­ter recht human – also, so fern man drei Vor­le­sun­gen an einem Tag als human bezeich­nen kann (aha­h­a­ha). Anfangs haben die lus­ti­gen Men­schen mir mei­nen kom­plet­ten Don­ners­tag zuge­knallt, aller­dings habe ich jetzt in eine ande­re Metho­den­kom­pe­tenz-Grup­pe* (ihr erin­nert Euch: das ist das mit der tol­len Grup­pen­ar­beit gewe­sen) gewech­selt, die diens­tags vor der Wer­bungs­vor­le­sung statt­fin­det. Diens­tag 14:00 bis 17:00 Uhr Metho­den­kom­pe­tenz – Ver­tie­fung Teil 2 17:00 bis 19:00 Uhr Grund­la­gen der Wer­bung Don­ners­tag 8:00 bis 11:00 Uhr Betriebs­wirt­schaft­li­che Ana­ly­se und Ent­schei­dung 14:00 bis 16:00 Uhr Jour­na­lis­ti­sche Ver­tie­fung: »Zukunft des Jour­na­lis­mus« 16:00 bis 20:00…

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