Pasta in cremiger Soße mit Cherry-Tomaten und Knoblauch-Note.

Ich mag Toma­ten. Also, wenn sie nicht roh sind – Bruschetta ist mehr oder weni­ger das höchste der Gefühle, aber ich teste mich so lang­sam ran. Des­halb ver­ko­che ich Toma­ten meis­tens oder würze sie so lange, bis sie nicht mehr so toma­tig schme­cken, was ja eigent­lich auch nicht Sinn der Sache ist.

Die­ses Gericht mag ich, obwohl ich die Toma­ten weder ver­würze noch ver­ko­che – ver­mut­lich, weil ich den Geschmack von den im Back­ofen gerös­te­ten Toma­ten in Kom­bi­na­tion mit der cre­mi­gen Soße und dem Knob­lauch echt lecker finde – diese Soße ist übri­gens sehr ein­fach zu machen, ganz ohne Sahne. Und Leser, die hier schon etwas län­ger mit­le­sen, wis­sen, dass ich Gemüse gerne im Back­ofen zube­reite, kein Wun­der also, dass die­ses Gericht eines mei­ner Favo­ri­ten ist.

Wer Knob­lauch nicht mag hat echt ein Pro­blem mit sei­nem Leben kann die­sen sicher auch weg­las­sen, mit etwas mehr Mus­kat­nuss schmeckt das Ganze als Fast-Bécha­mel­soße bestimmt auch sehr lecker.

(Übri­gens finde ich den Titel sehr gelun­gen, ich sollte noch­mals über eine Kar­riere als Wer­be­tex­ter nach­den­ken.)

Zutaten für die Pasta

für ca. 2 Por­tio­nen
Dauer: ca. 30 Minu­ten
Hilfs­mit­tel: Mixer/Pürierstab

150 g Pasta sei­ner Wahl
250 g Cherry-Toma­ten ( das war eine Packung bei mir)
200 ml Man­del­milch (oder andere Milch sei­ner Wahl)
1 kleine Zwie­bel
4 Kob­lauch­ze­hen
2–3 TL Mehl
Oli­venöl
Salz
Pfef­fer
Mus­kat­nuss
Kräu­ter sei­ner Wahl

Zutaten für die Pasta.

Mandelmilch als Basis für die Soße.

Salz und Mehl.

Die Tomaten, vorbereitet für das Rösten im Ofen.

Die fertigen Tomaten aus dem Ofen.

Zubereitung

  1. Back­ofen auf 200 °C Umluft vor­hei­zen.
  2. Topf mit Was­ser für die Pasta auf­stel­len, Pasta nach Anlei­tung kochen und weg­stel­len.
  3. Zwie­bel und Knob­lauch schä­len und klein schnei­den.
  4. Toma­ten hal­bie­ren, in eine Schüs­sel geben und mit etwas Öl, Salz, Pfef­fer und even­tu­ell Kräu­tern sei­ner Wahl ver­fei­nern.
  5. Toma­ten in den Back­ofen geben und 5–10 Minu­ten im Back­ofen las­sen, bis man deren Kon­sis­tenz mag.
  6. Zwie­beln und Knob­lauch in einen Topf mit etwas Öl geben und gla­sig düns­ten.
  7. Noch mal zwei bis drei Teel­öfel Öl hin­zu­ge­ben und ebenso viel Mehl und alles mit einem Schnee­be­sen­ver­rüh­ren.
  8. Ein klein wenig Milch hin­zu­ge­ben, rüh­ren, so dass sich keine Klum­pen bil­den. Wenn die Soße etwas dicker gewor­den ist, wie­der Milch hin­zu­ge­ben, Vor­gang wie­der­ho­len, bis die Milch auf­ge­braucth ist oder die Soße die gewünschte Kon­sis­tenz erreicht hat.
  9. Soße pürie­ren und mit Gewür­zen nach Geschmack wür­zen.
  10. Nudeln und Soße in eine Pfanne oder Topf geben, ver­rüh­ren, zum Schluss die Toma­ten dazu­ge­ben. (Wenn man diese zu viel ver­rührt, fal­len sie lei­der aus­ein­an­der.)
  11. Et voila!

Das fertige Gericht, yum!

Das fertige Gericht, yum!

17 thoughts on “Pasta in cremiger Soße mit Cherry-Tomaten und Knoblauch-Note.

  1. Preis­frage – schmeckt man die Man­del­milch sehr raus?

    Ich mag sie ab und zu im Kaf­fee, als Abwechs­lung zur nor­ma­len Milch. Da finde ich den Geschmack auch »pas­send«.
    Bei den Nudeln und Toma­ten kann ich es mir momen­tan noch nicht so rich­tig vor­stel­len.

    Viel­leicht sollte ich es auch ein­fach nach­ko­chen.

    Liebe Grüsse
    Susi

    1. Nein, schmeckt man gar nicht raus! Lus­ti­ger­weise bin ich kein Fan von Man­del­milch, ich hab sie mehr oder weni­ger aus Ver­se­hen ein­ge­kauft.

  2. Jenny, ich bin sehr böse mit dir! Wie kannst du seit ein paar Tagen eine eigene Kamera besit­zen und schon so ver­dammt gute Food Fotos machen? Neid Neid Neid!!! Ich check das mit den Props und dem Auf­bau nie und dann seh ich sowas! Die Bil­der sehen soooo gut aus, dabei mag ich nicht mal Tomate!! Höchs­tens püriert und Sup­pen oder Ketchup. Aber nie­mals so! Ieh­gitt :D

    1. Aha­haha! #heart Kom­men­tar des Tages. Ehr­lich gesagt: keine Ahnung. Ich dachte mir ein­fach, »ich gebe mir mal mehr Mühe als sonst und benutze eine Ser­vi­ette und Zeug, das ich sonst noch nie ver­wen­det habe«. Ich glaube, ich wachse da grad rein.

  3. Bin auch echt begeis­tert von den Fotos. Und natür­lich auch von den Fotos. Habe gerade Nudeln auf­ge­setzt – und wollte sie eigent­lich mit Ketchup essen, weil ich kein Pesto mehr habe. :D Aber ich denke, ich ver­su­che mich jetzt spon­tan an dei­nem Rezept hier!

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