Was toll war und auch nicht.

Ewig lang um mei­nen For­schungs­be­richt her­um­ge­schli­chen, mich diese Woche dann end­lich mal auf­ge­rafft und ange­fan­gen, alles zusam­men­zu­fas­sen und auf­zu­ar­bei­ten. Glück­li­cher­weise meine bei­den Leit­fa­den­in­ter­views abge­früh­stückt, die jetzt »nur noch« tran­skri­biert wer­den müs­sen.

Im letz­ten Vor­stel­lungs­ge­spräch wurde ich gefragt, wel­che Vor­le­sun­gen ich bis dato am wenigs­ten mögen würde und ich habe dabei sofort an meine Sta­tis­tik-Vor­le­sung gedacht anstatt an BWL, was mir im Nach­hin­ein ein biss­chen die Scha­mes­röte ins Gesicht getrie­ben hat.
Ansons­ten wie­der mal fest­ge­stellt: Keine Mate­rie war bis dato so schlimm, als dass ich sie nicht mit viel Ein­ar­beit am Ende doch irgend­wie ganz gut fand und auch gemeis­tert hätte. Ich habe ja gene­rell ein Fai­ble für logi­sche Dinge, ich beherr­sche sie lei­der nur nicht. 

Sport­lich gese­hen habe ich mich diese Woche sehr genau an mei­nen Trai­nings­plan gehal­ten und bin ins­ge­samt meine 31 Kilo­me­ter gelau­fen – schuld daran war auch das wirk­lich tolle und son­nige Wet­ter. Ins­ge­samt zwei neue Erfolge ver­bucht: Beste 10-Kilo­me­ter-Zeit (1 Stunde und 10 Minu­ten) und die längste gelau­fene Stre­cke, seit­dem ich meine Puls­uhr habe (15 Kilo­me­ter).

Schönes Wetter zum Laufen.
Neckar, irgendwo bei Stuttgart-Münster/Hofen. 15 Kilo­me­ter my ass.

Viel unter­nom­men. Mitt­woch essen und Cock­tails mit Hen­ning, Don­ners­tag mit Mus­ka­ter, Frei­tag bei Han­nah gekocht und Sams­tag den Abend mit Diana ver­bracht (und dazwi­schen meine Leit­fa­den­in­ter­views gequetscht). Viel über Dinge gespro­chen und mit dem guten Gefühl in den heu­ti­gen Sonn­tag gestar­tet, dass ich froh sein kann, so viele liebe Men­schen um mich herum zu haben.

Spaghetti aglio e olio.
Spa­ghetti aglio e olio.

Letz­ten Diens­tag einen kras­sen Anfall von Ein­sam­keits­ge­füh­len gehabt. Trau­rig gewe­sen, geweint, Krone gerich­tet und mich wie­der gerafft. Oder wie man so schön sagt: »Es gibt nichts, das so schlimm ist, als dass man es nicht wie­der hin­be­kom­men könnte.« Und danach war alles schon viel bes­ser.

Wie­der mal viel elek­tro­ni­sche Musik gehört.