Rezept: Vegane Schupfnudeln mit Apfelkompott.

Vegane Schupfnudeln mit Apfelkompott

Schupfnudeln sind im Schwäbischen relativ beliebt und auch bekannt. Man kann sie in allen möglichen Variationen essen: mit Sauerkraut, in einer Gemüsepfanne, süß mit Apfelkompott. Ich mag die süße Variante eigentlich am liebsten (und die mit Sauerkraut gar nicht) und dachte mir, vegane Schupfnudeln selber machen dürfte ja eigentlich nicht so schwer sein.

Und das ist es auch nicht, es ist genau genommen ziemlich einfach, leider aber sehr zeitintensiv. Deshalb würde ich jedem empfehlen, gleich ziemlich viele Schupfnudeln zu produzieren, damit sich das noch mehr lohnt. Schupfnudeln kann man ziemlich prima einfrieren: einfach kurz in heißem Wasser kochen, abkühlen lassen, die Schupfnudeln mit etwas Öl vermischen, in Gefrierbeutel und den Gefrierschrank geben. Klappt super.

Ich habe auch festgestellt, dass in den gekauften Schupfnudeln meistens Ei ist und ich verstehe ehrlich gesagt überhaupt nicht, wozu, weil man die echt prima ohne Ei machen kann. Es ist geschmacklich und von der Konsistenz her wirklich überhaupt kein Unterschied. (Wie so vieles.) Deshalb gibt es hier das Rezept für vegane Schupfnudeln.

(Schupfnudeln fotografieren ist übrigens gar nicht so einfach. Deshalb werde ich die nächsten Schupfnudeln nochmals fotografieren in der Hoffnung, dass sie dann fotogener sind. Aber eins kann ich Euch versprechen: Sie sind vielleicht nicht so hübsch, aber echt lecker.)

Zutaten für vegane Schupfnudeln

Für 3 Por­tionen
Dauer: ca. eine Stunde

[grey_box] 800 g Kartoffeln
200 g Mehl
1 EL Sojamehl oder Speisestärke
Salz

4 Äpfel
Zitronensaft einer halben Zitrone (alternativ: Wasser, Zitronensaft aus der Packung)
[/grey_box]

Zubereitung

  1. Kartoffeln und Äpfel schälen.
  2. Beide in würfelgroße Stücke kleinschneiden.
  3. In einen kleinen Topf etwas Zitronensaft und die Apfelstücke geben. Auf kleiner Stufe und mit Deckel köcheln lassen, bis Apfelkompott gewünschte Konsistenz hat.
  4. Kartoffeln ebenfalls in einen Topf mit kochendem Wasser geben und weich kochen.
  5. Kartoffeln abgießen, etwas abkühlen lassen. Mit einem Pürierstab klein stampfen.
  6. Ein Esslöffel Sojamehl/Speisestärke und einen Teelöffel Salz dazugeben, etwas Mehl, dann verrühren. Tipp: Wenn ihr eine Küchenmaschine habt, nehmt die.
  7. Immer wieder Mehl dazu geben, kneten und wiederholen bis der Teig nicht mehr (an den Händen) klebt.
  8. Dann etwa drei bis vier Zentimeter dicke Teigwürste drehen und den Teig in viele, etwa ein Zentimeter breite Teigstücke abschneiden.
  9. Die Teigstücke zu Schupfnudeln formen.
  10. Die Schupfnudeln in kochendes Wasser geben und herausnehmen, wenn sie oben schwimmen.
  11. Anschließend in eine Pfanne mit etwas Öl geben und langsam gar braten.
  12. Das Apfelkompott mit auf den Teller geben, Schupfnudeln dazu, diese etwas mit Puderzucker bestreuen - et voilà!

Vegane Schupfnudeln mit Apfelkompott

2 Comments

  1. boah lecker! Ich find Schöpf­nu­deln total lecker. Ja, auch außer­halb des Schwa­ben­länd­le kennt man die. 

  2. Die Sache hat viel­ver­spre­chend begon­nen, aber dann…oh Boy!
    Ich weiß nicht wor­an es lag, aber der Teig hat geklebt, dass es eine Art hatte.
    Fal­sche weil unge­eig­ne­te Kar­tof­fel­sor­te? Oder weil ich die Kar­tof­feln bereits (aus der Gewohn­heit beim Klö­ße fer­ti­gen her­aus) am Vor­tag gekocht hatte?
    Jeden­falls hat der Teig geklebt. Nicht ein­fach nur so, son­dern so richtig.
    Für Große.
    Zu den 800g Kar­tof­feln, der Stär­ke und den 200g Mehl habe ich im Ver­lauf des Kne­tens noch so schät­zungs­wei­se 300–400g Mehl dazu­ge­ge­ben. Ohne dass die Kleb­rig­keit des Tei­ges abnahm. Das war sehr merkwürdig.
    Irgend­wann habe ich dann auf­ge­hört, wei­ter Mehl zuzu­ge­ben und unter Ein­satz von maxi­mal bemehl­ten Hän­den die End­pro­duk­te geformt. Das war so hand­werk­lich nicht so schön.
    Geschmeckt hat’s (auch der Gemah­lin) letzt­end­lich schon, aber der quä­len­de Zube­rei­tungs­pro­zess ver­hin­dert wohl zunächst einen neu­en (viel­leicht mit sofort zu ver­ar­bei­ten­den Kar­tof­feln) Versuch.

totop