Tagebuch: Dienstag, 30. Januar 2018 – Quizduell

Ges­tern Mor­gen vol­ler Taten­drang auf­ge­wacht. (Sachen gibt’s!) Ich habe den Tag zuvor ein Regal gefun­den, das jemand auf den Geh­weg für den Sperr­müll stell­te und sich wun­der­bar dafür eig­nen wür­de, mei­nen Kram im Bade­zim­mer etwas mehr sor­tiert zu bekom­men. Gesagt, getan. Also – ich hab’s gesagt, der Mann hat es mir dann in die Woh­nung getra­gen. Ich hab Kram eingeräumt.

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Mit­tags habe ich mich dann mit einer Kom­mi­li­to­nin und Freun­din im Café an der Uni getrof­fen. Wir haben zwar ziem­lich vie­le Kur­se zusam­men, aber man hat sich dank der vie­len Grup­pen­ar­bei­ten dann doch nie gese­hen. Das war ein schö­ner Nach­mit­tag und sehr erhol­sam, ein­fach mal wie­der zu quatschen.

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In die Biblio­thek gegan­gen, um mein Port­fo­lio zu aktua­li­sie­ren. Vor zwei Wochen mel­de­te sich die Mar­ke­ting-Lei­te­rin des Kon­zerns, in wel­chem ich rela­tiv am Anfang mei­nes Stu­di­ums gear­bei­tet habe. Sie haben aktu­ell eine Stel­le als Art­di­rek­to­rin aus­ge­schrie­ben gehabt und eine ehe­ma­li­ge Mit­ar­bei­te­rin hat sich da an mich erin­nert. Das ist ziem­lich lus­tig, weil wir uns gar nicht so inten­siv ken­nen – ich war da mal eine hal­be Stun­de und habe die Weih­nachts­kar­ten manu­ell gefalzt, weil es falsch in Auf­trag gege­ben wur­de. Da haben wir uns über unse­re Beru­fe unter­hal­ten und fan­den uns gegen­sei­tig nett.
Natür­lich war die aus­ge­schrie­be­ne Stel­le nichts, weil sie Voll­zeit war; das hab ich dann auch direkt geschrie­ben. Ich bot dann an, mich vor­zu­stel­len, wenn sie zufäl­lig wie­der eine Werk­stu­den­ten-Stel­le frei hät­ten. Und da das auch für sie in Fra­ge käme, gehe ich dort nun am Mon­tag vorbei.

(Ich hab das mit dem Port­fo­lio übri­gens doch nicht geschafft. Dafür habe ich gebloggt.)

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Abends hab ich mich dann noch mit dem Mann bei EDEKA getrof­fen und Kram fürs Abend­essen gekauft. Es gab Cor­don Bleus und Pom­mes – für mich die vege­ta­ri­sche Vari­an­te von Wie­sen­hof. Er hat dann noch ein was gear­bei­tet, wäh­rend ich noch ein biss­chen via Whats­App her­um geschrie­ben habe.

WhatsApp-Dialog
Aus­zug des Tages.

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Es hat sich dann gera­de wie­der ein­ge­bür­gert, dass der Mann und ich abends noch ein, zwei Run­den Quiz­du­ell spie­len. (Ja, das gibt es noch, und ja, ich weiß, das ist so alt, es fühlt sich an wie jeman­den auf Stu­di­VZ zu gruscheln.) 

Ich bin super schlecht bei Quiz-Spie­len. Bei man­chen Fra­gen den­ke ich mir: »Mei­ne Fres­se, für die­se Fra­ge braucht man doch kei­ne All­ge­mein­bil­dung, son­dern nur ein Hirn.« Und ein Hirn hab ich. Mehr als All­ge­mein­bil­dung. Bei manch ande­ren Fra­gen wie­der­um spre­che ich dann erbost zu mir selbst: »Sehe ich etwa aus wie ein ver­damm­ter Exper­te für Space Shut­tles? Und nein, ich weiß nicht, wel­ches Space Shut­tle der NASA zwi­schen 1984 und 2011 im Ein­satz war, ver­dammt.« Din­ge, die ich auch nicht gut kann: raten. Ich rate grund­sätz­lich falsch. Das führt dann meis­tens dazu, dass ich verliere. 

Quizduell
Hier ein Bei­spiel dafür, dass ich trotz Sta­tis­tik-Semes­ter ein Ver­sa­ger bin.

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Die Hun­de aus Ver­se­hen zwei Mal gefüt­tert. War wie Weih­nach­ten für sie. 

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Gemein­sam nach einer erfolg­lo­sen Run­de Quiz­du­ell gemein­sam eingeschlafen.

4 Comments

  1. Jeannie

    Ich seh in das Spiel, sehe gute Fra­gen, schlech­te Fragen…

  2. Quiz­du­ell bin ich auch eine Niete.

    Beim Regal kam aber der Schwo­ab in dir durch.

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