Tagebuch: Freitag, 2. Februar 2018 – Tillmann

Mor­gens wie­der früh auf­ge­stan­den, um einen Arzt­ter­min wahr­zu­neh­men. Frau­en­arzt­ter­mi­ne am Mor­gen sind mein per­sön­li­ches High­light – fast so toll, wie mor­gens um sechs für eine BWL-Vor­le­sung aufzustehen. 

Danach bin ich nach Hau­se gefah­ren, weil lau­fen auf dem Plan stand. Statt­des­sen habe ich mich ins Bett gelegt und geschla­fen. Mein Trai­ning für den Halb­ma­ra­thon läuft super.

Mit­tags war ich mit Rebec­ca und ihrer klei­nen Toch­ter, nen­nen wir sie ein­fach mal SJ, bei ALDI. Wir woh­nen nur zehn Minu­ten Fuß­weg aus­ein­an­der und so bie­tet es sich qua­si an, ab und zu ein­fach mal die­se klei­nen All­tags­sa­chen zu unter­neh­men, die mei­nen All­tag auch immer erheitern.
SJ ist vier­zehn Mona­te alt und liebt es gera­de, Din­ge auf den Boden zu wer­fen. Anfangs habe ich die gefro­re­nen Gar­ne­len noch unter den Ein­kaufs­wä­gen der ande­ren Ein­käu­fer her­vor­ge­kratzt, gegen Ende aber so enor­me Refle­xe ent­wi­ckelt, dass ich sie vor dem Crash auf­ge­fan­gen habe. (War­um wer­den die­se Fähig­kei­ten eigent­lich nie­mals in Vor­stel­lungs­ge­sprä­chen ver­langt? Ich wäre Top-Kandidatin.)

Bei ALDI Lebens­mit­tel gekauft, die ich abends fürs Kochen gebraucht habe, da mich die lie­be Pisa besucht hat. Sie brach­te mir Till­mann mit, mei­ne neue Pflan­ze, die jetzt im Bade­zim­mer vor mei­nem Wäsche­korb steht. Ich gebe mei­nen Pflan­zen übri­gens immer sehr schö­ne Namen, damit, wenn sie ster­ben, es nicht so schlimm ist. Komi­scher­wei­se lebt Horst, mei­ne Pal­me (kei­ne Ahnung, ob es eine Pal­me ist oder nicht, ich bin wahr­lich kein Spe­zia­list für Pflan­zen) immer noch; kei­ne Ahnung, wie ich das geschafft habe. 

Tillmann, der Baum.
Till­mann, der Baum.

Wir rede­ten über sehr schö­ne Din­ge; zu essen gab es Toma­ten­sup­pe und Salat mit Kar­tof­fel­gra­tin. Mein Kar­tof­fel­gra­tin ist sen­sa­tio­nell und soll­te unbe­dingt mal ver­bloggt werden.

Über­haupt sind Aben­de mit guten Freun­den die bes­ten Abende.

Die­ses Mal allei­ne ein­ge­schla­fen, dafür aber ewig lan­ge und ewig erhol­sam geruht.

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