Tagebuch: Montag, 5. Februar 2018 – Vorstellungsgespräch

Beschlos­sen, das Wochen­en­de nicht zu ver­blog­gen, weil ers­tens zu faul und zwei­tens nichts Groß­ar­ti­ges pas­sier­te: Ich schlief viel (Über­ra­schung), schau­te viel Seri­en (Flesh and Bone auf Ama­zon) und mach­te schließ­lich mein Port­fo­lio fer­tig. Und weil ich am Frei­tag so ein schlech­tes Gewis­sen hat­te, habe ich das Lau­fen nachgeholt.

Im Zen­trum ges­tern stand mein Vor­stel­lungs­ge­spräch. Wir erin­nern uns, als ich die letz­ten bei­den Male dort war: Beim ers­ten Mal wur­de ich von auf dem Weg dahin von einem Fahr­rad umge­fah­ren und bei mein zwei­ten war plötz­lich Schnee­fall ange­sagt, so dass ich erst mal mein Haar unter dem Hand­trock­ner auf der Toi­let­te trock­nen muss­te – und das dann auch noch brüh­warm im Gespräch erzähl­te. »Oh, Ihre Haa­re sind ganz nass.« »Ja, ihr habt aber super Hand­trock­ner.« (Ich wur­de eingestellt.)
Aus die­sem Grund bin ich ges­tern frü­her los. Das Schlimms­te, das geschah, war, dass mir mein BH-Ver­schluss auf dem Weg dort­hin auf­ge­gan­gen ist. Es war halt ein biss­chen luf­tig und ich hab mich inner­lich gefragt, ob mir das jemals schon pas­siert ist, und – nun ja: nein. Ist es nicht.

Das Gespräch war ziem­lich gut und – Spoi­ler – ich wer­de dort ab April als Prak­ti­kan­tin im Mar­ke­ting arbei­ten als Schnitt­stel­le zwi­schen Online- und Print-Medi­en. Ich freue mich auf die Her­aus­for­de­rung und bin schon etwas aufgeregt.

Am Mon­tag wie­der das Lau­fen aus­fal­len las­sen, weil kein Bock. Und kalt. Und ich war erschöpft, weil Vor­stel­lungs­ge­sprä­che anstren­gend sind. Dafür hab ich mich end­lich beim Yoga angemeldet.

Nun alle Fol­gen Black Mir­ror durch. Irgend­wie hab ich mit der vier­ten Staf­fel ange­fan­gen und mit irgend­ei­ner auf­ge­hört, fragt mich nicht. Tol­le Serie. Meis­tens tol­le Epi­so­den. Manch­mal etwas schräg – aber ich kann’s empfehlen.

Gemein­sam ein­ge­schla­fen. (Irgend­wann. Ich soll­te mal wie­der das mit mei­nem Schlafrhyth­mus in den Griff bekommen.)

1 Comments

  1. Black Mir­ror ist eine gute Serie fin­de ich. Auch wenn ich eini­ge Fol­gen »lahm« fin­de… Es ist irgend­wie Ner­ven­kit­zel sie zu gucken.

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