Twitter-Blogparade: »Ich nutze Twitter, weil…«

Twitter-Blogparade

Über Johan­nes stieß ich auf die­se Twit­ter-Blog­pa­ra­de, die Alex­an­der auf internetblogger.de initi­iert hat. Und weil jeder weiß, dass ich an Fra­ge­be­ant­wor­tungs­dings­is ein­fach nicht vor­bei kom­me, habe ich es mir direkt geschnappt.

Nutzt ihr Twit­ter und seit wann? Wie seid ihr auf Twit­ter gekom­men, aus purem Zufall, aus Lan­ge­wei­le oder gar mit vol­ler Absicht?
Mei­nen ers­ten Twit­ter-Account hat­te ich 2009 und ich fand es – Zitat – »unglaub­lich nutz­los«, also habe ich mich wie­der abge­mel­det (ja, ich habe Din­gen frü­her immer eine ech­te Chan­ce gege­ben). 2010 mel­de­te ich mich wie­der an (ja, ich bin sehr kon­se­quent) – und weil ich nicht wuss­te, dass man ein­fach sei­nen Nick ändern kann, habe ich mich 2011 ein drit­tes Mal ange­mel­det, weil ich mich von mei­ner alten Domain getrennt habe und natür­lich den neu­en Namen haben woll­te. Eine ähn­li­che On-Off-Bezie­hung hat­te ich übri­gens auch mit Facebook.

Falls ihr Twit­ter nicht nutzt, aus wel­chem Grund?
Ich zitie­re mal Johan­nes: »Ich nut­ze Twit­ter nur dann nicht, wenn ich schlafe.«

Erzählt mal, wo bei Twit­ter seid ihr zu fin­den und eini­ge Sät­ze zu eurem Twitterdasein?
Ich bin bei Twit­ter mehr oder weni­ger bekannt unter @frau_j. Ich fol­ge über­wie­gend Accounts, die mir Geschich­ten aus ihrem täg­li­chen Leben erzäh­len und weni­ger denen, die einen (Flach)witz nach dem ande­ren raus­hau­en – die gehen mir erfah­rungs­ge­mäß rela­tiv schnell auf die Nüs­se. Frü­her nutz­te ich Twit­ter rela­tiv spo­ra­disch, inzwi­schen tagtäglich.

Wel­che Twit­ter-Desk­top-Tools und Smart­pho­ne-App setzt ihr ein? Mir ist ein Online-Tool namens Hoot­Sui­te bekannt, kennt ihr das?
Ich nut­ze ledig­lich die nati­ve Twit­ter-App und am Rech­ner eben über den Brow­ser, also nichts Welt­be­we­gen­des. Ich wüss­te auch nicht, wie­so ich das ändern soll­te, las­se mich aber ger­ne überzeugen.

Wo ver­bringt ihr mehr Zeit, auf Twit­ter, Face­book, Goog­le Plus, Pin­te­rest oder gar Xing?
Die meis­te Zeit ver­brin­ge ich defi­ni­tiv auf Twit­ter, gefolgt von Insta­gram und dann erst Face­book, weil mir Face­book inzwi­schen auch zu stark sor­tiert, was ich sehen soll und was nicht. Pin­te­rest inter­es­siert mich nicht wirk­lich und Xing rufe ich tat­säch­lich nur dann auf, wenn ich ganz gezielt Infos für Berufs­din­ge brauche.

Was hat euch Twit­ter alles gebracht, was konn­tet ihr damit rea­li­sie­ren bzw. schon erreichen?
Ich mag den locke­ren Umgang auf Twit­ter, und dass man dort immer alles als ers­tes erfährt. Ich habe zudem schon eini­ge lie­be Men­schen ken­nen gelernt und träu­me skur­ri­ler­wei­se auch oft von diver­sen Twit­te­rern, die ich nicht mal ken­ne. (Was für Euch jetzt kei­nen Mehr­wert an Infor­ma­ti­on bie­tet, aber nur mal so.)

Pos­tet doch mal in eurem Teil­nah­me-Bei­trag euren letz­ten Tweet?

Nutzt ihr Twit­ter-Wor­d­press-Plug­ins? Wel­che gibt es da?
Nein.

Nehmt ihr am Fol­lo­wer­Fri­day teil oder ist es euch gleich?
Puh. Kam bis­her sel­ten vor. Wenn ich mal lus­tig bin, mache ich das, ansons­ten emp­feh­le ich ger­ne auch unab­hän­gig davon mal Accounts, die ich mag.

Bekommt ihr Traf­fic aus Twit­ter auf euren Blog?
Ja, sicher, jeder Bei­trag wird dort schließ­lich auch min­des­tens ein Mal beworben.

Kennt ihr einen Twit­te­rer per­sön­lich und offline?
Ich glau­be, das Lus­tigs­te, das mir mal pas­siert ist, ist, dass ich einer ehe­ma­li­gen Schul­ka­me­ra­din folg­te und gar nicht wuss­te, dass sie das ist, bis sie es mir auf Face­book mal ver­kli­ckert hat. (Aha­h­a­ha.) Aber ja, sonst: klar, sie­he wei­ter oben und so. Lei­der (oder viel­leicht »Gott sei Dank«?) sind rela­tiv weni­ge wich­ti­ge Men­schen aus mei­nem Umkreis auf Twitter. 

Euer Fazit, was muss über Twit­ter noch gesagt werden?
Twit­ter ist für mich momen­tan ein Dienst, der noch kei­ne Popu­la­ri­tät in mei­nem pri­va­ten Umfeld erreicht hat (wie zuvor zum Bei­spiel ICQ oder Face­book) – und unter ande­rem des­we­gen mag ich es. Ich übe damit auch immer wie­der, bestimm­te Din­ge poin­tiert in 140 Zei­chen wie­der­zu­ge­ben und mei­ne schrift­li­che Wort­ge­wandt­heit zu trai­nie­ren. Manch­mal gelingt es mir sogar.

9 Comments

  1. Uh uh uh! Ich glaub ich mach das auch mal schnell :D Twit­ter ist für mich auch ganz weit vor­ne bei den sozia­len Medien :)

  2. jeannie

    viel­leicht soll­te ich es mir mal überlegen

  3. Hi Jen­ny Penny,
    Dan­ke, dass du bei mei­ner Twit­ter-Akti­on auch mit von der Par­tie bist. Dein Ping­back war auf Internetblogger.de auf­ge­taucht und nun bin ich hier und las dei­nen tol­len Bei­trag. Bei Twit­ter kann­te ich dich noch nicht, aber nun fol­ge ich dir und habe die­sen Arti­kel eben in mei­nen Soci­al Media Kanä­len ger­ne geteilt.

    Also bei Twit­ter bist du auch schon ein Weil­chen, was erfreu­lich zu hören ist. Und manch­mal kann es einem eben pas­sie­ren, dass man sich auf Twit­ter mehr­mals anmel­den muss. Das ist aber halb so schlimm und Haupt­sa­che, du hast zu Twit­ter wie­der gefun­den und nutzt es sehr rege.

  4. Ich fin­de es bei Twit­ter auch immer wie­der fasz­nie­rend, wie man dazu gezwun­gen wird, For­mu­lie­run­gen auf 140 Zei­chen zu kür­zen – und wie oft das funk­tio­niert ohne auch nur eine Nuan­ce etwas ande­ren zu sagen.

    P.S.: Name heu­te mal mit Twit­ter-Pro­fil ver­linkt. #ff

  5. Ha, ich freu mich schon dei­nen Arti­kel zum Per­fek­tio­nis­mus zu lesen! Ich find das auch völ­lig ok dann zu sagen: ok ich hab’s ver­sucht und bin jetzt zufrie­den so wie ich es mache, auch wenn es nicht »per­fekt« ist. Ich habe letz­tens ein Video gese­hen, da ging es dar­um, dass man Din­ge manch­mal ein­fach anpa­cken soll­te und nicht zu Ernst (zu per­fek­tio­nis­tisch) neh­men soll­te, weil man sonst von vor­ner­ein schei­tert, weil man sich selbst nicht genü­gen kann. 

    Coo­le Blog­ger­pa­ra­de übri­gens, die Fra­gen kann ich mir ja auch mal klau­en :D

    Übri­gens bin ich im Novem­ber in Stutt­gart – viel­leicht schaf­fen wir es ja, uns zu tref­fen? UND DU MUSST MOPSI DANN MITBRINGEN WEIL ICH LIEBE HUNDE!

    • Jenny

      Ja, das war auch so die Quint­essenz mei­nes Artikels.

      Wo bist Du im Novem­ber, was machst Du in Stutt­gart? Könn­te man natür­lich ger­ne machen! :)

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